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Langzeitpflege, Akutpflege und Digitalisierung

Vom Nutzen digitaler Anwendungen

06.06.2019
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus (2. v. l.) diskutiert mit Vertretern aus der Pflegepraxis und der Pflegewissenschaft in Berlin. Foto: Friederike Schildt

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus (2. v. l.) diskutiert mit Vertretern aus der Pflegepraxis und der Pflegewissenschaft in Berlin. Foto: Friederike Schildt

Wie bringt man Langzeitpflege, Akutpflege und Digitalisierung zusammen, damit Pflegekräfte und Pflegebedürftige einen Vorteil erkennen und haben? Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, diskutierte mit Vertretern aus der Pflegepraxis und der Pflegewissenschaft in Berlin.

Im Fokus stand die Frage, wie Pflegekräfte dank digitaler Anwendungen weniger Zeit mit administrativen Aufgaben und mehr Zeit mit der Versorgung von Pflegebedürftigen verbringen können.
Der Pflegewissenschaftler Prof. Hülsken-Giesler von der Universität Osnabrück betonte in einem Impulsvortrag, dass die aktuellen Herausforderungen nicht mit den analogen Mitteln der letzten Jahrzehnte gelöst werden können. Er stellte heraus, dass Pflegekräfte bereit für Innovationen sind, wenn sie vom Nutzen digitaler Anwendungen überzeugt werden.

Der für Digitalisierung und Innovation zuständige Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Gottfried Ludewig, stellte den Entwurf des Digitale-Versorgung-Gesetzes vor. Die Teilnehmer unterstrichen die Chancen der elektronischen Patientenakte für eine verbesserte Zusammenarbeit von Pflegekräften, Ärzten und anderen Behandlern.

Die Pflegedienstbetreiberin Anett Hüssen aus Berlin warb für konkrete Umsetzungen: "Administrative Prozesse können heute schon über digitale Lösungen sehr viel weniger fehleranfällig und damit effizienter gestaltet werden. Dafür müssen die am Prozess Beteiligten bestehende Lösungen nutzen. Zum Beispiel sollte eine Arzt-Verordnung von häuslicher Krankenpflege im 21. Jahrhundert nicht mehr auf Papier und in verschiedenen Formularen zwischen Pflegedienst und Krankenkassen hin und her gefaxt werden. Das muss einheitlich und elektronisch möglich sein."

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus sagte: "Die heutigen Diskussionen zeigen auch, dass Pflegekräfte von den Vorteilen digitaler Anwendungen überzeugt werden wollen. Digitalisierung ist eine betriebliche Führungsaufgabe." Die im Digitale-Versorgung-Gesetz vorgesehene Anbindung der Pflegeeinrichtungen an die Telematik-Infrastruktur sei der erste Schritt für eine sichere digitale Kommunikation. In einem zweiten Schritt erwarten Anbieter und Pflegekräfte nun konkrete Anwendungen, welche die Abstimmung mit Ärzten und Kassen erleichtern und Dokumentationsaufwand verringern, beispielsweise durch elektronische Abrechnung oder Verordnung von häuslicher Krankenpflege sowie beim Entlassmanagement aus dem Krankenhaus ins Pflegeheim.

 Ein Interview mit Andreas Westerfellhaus dazu sehen Sie hier.

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