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Thüringer Pflegepakt

Thüringen: Gehalt von Pflegekräften steigt langsam

11.04.2016
In Thüringen ist der Personalmangel besonders deutlich. In dem Bundesland verdienen Pflegekräfte außerdem in Schnitt weniger als in anderen Ländern. Foto: Alexander Raths/fotolia

In Thüringen ist der Personalmangel besonders deutlich. In dem Bundesland verdienen Pflegekräfte außerdem in Schnitt weniger als in anderen Ländern. Foto: Alexander Raths/fotolia

Die Lohnlücke in der Altenpflege zwischen Thüringen und anderen Bundesländern beginnt sich nach Einschätzung des Thüringer Gesundheitsministeriums langsam zu schließen. Das stellt allerdings die Kommunen vor Probleme.

"Viel zu lange wurde in Thüringen auf niedrige Löhne gesetzt, auch im Pflegebereich", sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) der Deutschen Presse-Agentur. Ein Sprecher der Barmer GEK sagte, wenn sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetze, dürfte  Thüringen seinen Status als "Billigpflegeland" nicht mehr lange halten.

Nach seinen Angaben sind seit der Vereinbarung des Thüringer Pflegepakts 2012 für mehr als 70 Prozent der Pflegeeinrichtungen im Land neue Vergütungssätze ausgehandelt worden. So sei es in den Einrichtungen möglich geworden, höhere Löhne an die dort Beschäftigten zu zahlen.

Im Pflegepakt hatten sich Kassen, Ministerium und Arbeitgeber selbstverpflichtet, die Arbeitsbedingungen der dort Beschäftigten zu verbessern. Die in Thüringen im Bundesvergleich besonders niedrigen Vergütungen durch die Kassen gelten als Hauptgrund für die besonders niedrigen Gehälter in der Branche,  die viele Altenpfleger zum Abwandern in westliche Bundesländer veranlassen.

Allerdings führen höhere Pflegekosten auch zu teils deutlichen Mehrausgaben für Pflegebedürftige und für Kommunen. Bereits jetzt müssen die Sozialämter in Thüringen immer häufiger und in immer größerem Umfang Pflegebedürftigen finanziell unter die Arme greifen. Nach den aktuell verfügbaren Daten des Statistischen Landesamtes gaben die Kommunen für die sogenannte Hilfe zur Pflege im Jahr 2014 etwa 52 Millionen Euro aus. Inzwischen erhält fast jeder zehnte Pflegebedürftige Sozialhilfe, 2014 waren es etwa 8300 Menschen. dpa

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