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Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) und Verdi nehmen Verhandlungen auf

Tarifvertrag soll Ende des Jahres stehen

22.08.2019
Das zeitliche Ziel ist definiert: Bis Jahresende soll ein Tarifvertrag für die Altenpflege stehen. Foto: fokkussiert/AdobeStock

Das zeitliche Ziel ist definiert: Bis Jahresende soll ein Tarifvertrag für die Altenpflege stehen. Foto: fokkussiert/AdobeStock

Bis Ende dieses Jahres wollen die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) einen Tarifvertrag abschließen, der dann für die gesamte Altenpflege gilt.

Darauf haben sich beide Partner bei ihrem Sondierungsgespräch am Mittwochabend (21. August) in Berlin geeinigt. Ziel ist es, möglichst noch in diesem Jahr einen Tarifvertrag abzuschließen, der vom Bundesarbeitsminister auf die gesamte Altenpflege in Deutschland erstreckt wird, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Tarifregelungen müssten dann auch Arbeitgeber einhalten, die bisher sehr niedrige Löhne zahlen und schlechte Bedingungen bieten. Bestehende bessere Tarifverträge blieben davon unberührt.
Gero Kettler, BVAP-Vorstandsmitglied, rief nach dem Sondierungsgespräch Arbeitgeber dazu auf, jetzt dem Arbeitgeberverband beitreten und mit an den Verhandlungstisch kommen.
Bisher steigen bei jedem Tarifabschluss die Kosten für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Der Zielkonflikt zwischen fairer Bezahlung,
ausreichendem Personal und Begrenzung der Kosten müsse endlich gelöst werden, fordern BVAP und Verdi. Dafür müsse der Gesetzgeber zügig ein Gesetz auf den Weg bringen, um den Eigenanteil für die Kosten der Pflege zu begrenzen.

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