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Stimmen aus der Altenpflege

Sondierung: Licht und Schatten

15.01.2018
Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege und das Gehalt der Pflegekräfte sollen sich verbessern. Foto: Krüper

Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege und das Gehalt der Pflegekräfte sollen sich verbessern. Foto: Krüper

Das Echo auf die Ergebnisse aus den Sondierungsgesprächen die Pflege betreffend sind geteilt. Viele Verbände aus der Branche loben die Maßnahmen, die für die Altenpflege ergriffen werden sollen. Es gibt jedoch auch viele skeptische Stimmen.

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln (DIP) macht auf den enormen Handlungsdruck in der Pflege aufmerksam. In der stationären Langzeitpflege sind von der GroKo 8.000 zusätzliche Fachkraftstellen geplant. Dies wird nach mehreren Runden der Stellenförderung von ungelernten Betreuungskräften in den vergangenen Jahren vom DIP als ein Fortschritt angesehen. Bei rund 13.500 stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland sind das aber gerade einmal 0,6 Stellen pro Einrichtung. Das sei angesichts des enormen Drucks in den Altenheimen "nichts Halbes und nichts Ganzes", meinte Professor Frank Weidner, Leiter des DIP.. Die Position der Sondierer für die Einführung eines Flächentarifvertrags in der Altenpflege hält das DIP für überfällig und empfiehlt den Tarifpartnern einen solchen Vertrag zeitnah in allen Bundesländern anzugehen und umzusetzen.

"In Sachen Pflege begrüßt die AWO die geplanten Verbesserungen. Es muss aber sichergestellt werden, dass diese Verbesserungen vollständig refinanziert werden. Die Leistungsverbesserungen dürfen nicht auf die Pflegebedürftigen oder Einrichtungen abgewälzt werden", sagt etwa
AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) mahnt, dass wie schon in der Vergangenheit die berechtigten Interessen der Pflegeunternehmen wieder unberücksichtigt blieben. "Wir können nur davor warnen, in der nächsten Bundesregierung weiterhin die Pflege nur aus dem Blickwinkel des Pflegebedürftigen und der Pflegekräfte zu betrachten", so Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe.

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