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Forscher präsentieren Masterplan

So soll Jamaika-Koalition die Dauerkrise in der Pfege beenden

14.11.2017
Die Politik soll die Krise in der Pflege endlich beenden, fordern die Forscher vom DIP. Foto: Adobe Stock/ blende11.photo

Die Politik soll die Krise in der Pflege endlich beenden, fordern die Forscher vom DIP. Foto: Adobe Stock/ blende11.photo

Vor dem Hintergrund der Dauerkrise in der Pflege fordern Pflegeforscher des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP) jetzt einen dreischrittigen Masterplan Pflege für Deutschland. Dafür müssten bereits in den laufenden Verhandlungen zur Vorbereitung der Jamaika-Koalition die Weichen gestellt werden.

Es gibt ein systemrelevantes Problem in der Pfege, heißt es in einer Pressemitteilung des DIP. Ziel des Masterplans Pflege sei es, unter anderem die Vergütungen für Pflegepersonal - insbesondere in der Altenpflege - um bis zu 30 Prozent anzuheben und bis zum Ende der Legislatur bis zu 100 000 zusätzliche Pflegestellen in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Diensten zu schaffen. Außerdem sollen Mittel in Forschung, Innovation und hochschulische Pflegeausbildung fließen. Die Maßnahmen sollen über die Kranken- und Pflegeversicherung sowie aus Steuermitteln finanziert werden. "Die Jamaika-Koalition muss die Dauerkrise in der Pflege endlich beenden. Deutschland braucht einen Masterplan Pflege! Wer da wirklich was erreichen will, muss jetzt klotzen und nicht kleckern. Die aktuelle sehr gute Kassenlage gibt das her", so DIP-Chef Frank Weidner. Die Forscher fordern, im ersten Schritt einen Masterplan zu vereinbaren, 2018 einen Runden Tisch einzurichten und den Plan bereits 2019 umzusetzen. Die Forscher rechnen bei konsequenter Umsetzung des Masterplans auch mit kurzfristigen Effekten bei der Verringerung der Teilzeitquote sowie der Rückgewinnung von Kräften aus der sogenannten stillen Reserve. Mittel- und langfristig gehen die Forscher davon aus, dass der Masterplan zu einer deutlichen Belebung von Ausbildung und Beschäftigung in der Pflege sowie zu innovativen Versorgungskonzepten führen wird. In den Sondierungsgesprächen wird bereits jetzt über Änderungen, zum Beispiel bei der Finanzierung der Behandlungspflege , diskutiert.

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