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Versorger-Gemeinschaften

Saarland: Ärzte wollen Versorgung im Heim verbessern

25.07.2016
Mit sogenannten Versorger-Gemeinschaften soll die ärztliche Versorgung der Heimbewohner im Saarland verbessert werden.  Foto: Norbert Michalke / epd-Bild

Mit sogenannten Versorger-Gemeinschaften soll die ärztliche Versorgung der Heimbewohner im Saarland verbessert werden.  Foto: Norbert Michalke / epd-Bild

Die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland will die Versorgung der Pflegeheimbewohner verbessern. Dazu sollen sogenannte "Versorger-Gemeinschaften" gegründet werden.

Wie die "Ärzte Zeitung" von einem Pressegespräch in Saarbrücken berichtet, sollen bis Ende 2019 möglichst die Hälfte der rund 154 Pflegeheime an einer Versorger-Gemeinschaft mit niedergelassenen Ärzten teilnehmen. Solche Gemeinschaften gibt es in Deutschland bisher nur punktuell. "Wir wollen das aber flächendeckend im Saarland einführen", wird der stellvertretende KV-Vorsitzende Dr. Joachim Meiser in der Zeitung zitiert.

Hintergrund ist die oft ungenügende ärztliche Versorgung der Heimbewohner. Bei den Versorger-Gemeinschaften sollen mindestens zwei Drittel der Bewohner der jeweiligen Einrichtung versorgt werden. Die Heime sollen die Koordination übernehmen und die Bewohner müssen sich für das Projekt einschreiben. Dabei sollen unter anderem Visitenpläne erstellt werden, die eine bessere Absprache der Ärzte untereinander und mit dem Heim ermöglichen. Darüber hinaus sind Fallkonferenzen und ein Einweisungs-Management geplant, bei dem sich Ärzte, Pflegekräfte und Patient bei der Aufnahme ins Heim zusammensetzen.

 Gerade erst wurden neue Leistungen im Vergütungssystem der Ärzte beschlossen, die die Versorgung im Heim verbessern sollen.

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