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Hamburg

Prüfer-Storcks mahnt zur Vorsicht bei der Corona-Pandemie

08.06.2020
Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) scheidet am 10. Juni aus dem Amt. Vorher mahnt sie noch, nicht zu leichtfertig mit dem Coronavirus umzugehen, auch wenn es momentan wenige Fälle gibt. 
Foto: Bina Engel

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) scheidet am 10. Juni aus dem Amt. Vorher mahnt sie noch, nicht zu leichtfertig mit dem Coronavirus umzugehen, auch wenn es momentan wenige Fälle gibt.
Foto: Bina Engel

Hamburgs scheidende Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) hat angesichts voller Strände und Großdemonstrationen vor Nachlässigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt.

Im Moment gebe es so wenige Covid-19-Fälle, "dass da schon mal leicht das Gefühl aufkommt, das Virus sei verschwunden", sagte Prüfer-Storcks in einem Interview des "Hamburger Abendblatts" vom 8. Juni. Doch das sei nicht der Fall. "Man muss nur in andere Bundesländer schauen, um zu sehen, wie schnell ein Ausbruch passieren kann."

Prüfer-Storcks scheidet am 10. Juni nach neun Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Amt. Ihre Behörde wird nach dem neuen Koalitionsvertrag von SPD und Grünen aufgelöst. Das Ressort Gesundheit kommt zur Sozialbehörde von Senatorin Melanie Leonhard (SPD), der Bereich Verbraucherschutz in die Justizbehörde des designierten Senators Anjes Tjarks (Grüne).

Prüfer-Storcks geht davon aus, dass die Corona-Regeln an Schulen, Kitas und Pflegeheimen demnächst gelockert werden. "Wir sollten und werden (...) jetzt den Mut haben, weitere Schritte der Öffnung zu gehen. Dafür sprechen sich ja auch Wissenschaftler und Ärzte aus." Anderes sehe es bei Partys aus. "Was an Partys stattfindet, gehört für mich nicht in die Kategorie unbedingt notwendig. Darauf kann man gut verzichten, und es wäre ein Akt der Solidarität, das zu tun." Prüfer-Storcks hält die medizinische Versorgung in Deutschland für sehr gut. Gleichwohl müsse aus der Corona-Krise die Lehre gezogen werden, dass mehr Schutzkleidung vorrätig gehalten werden müsse. "Das stand zwar als Forderung in Pandemieplänen, aber in den Lagern war nicht sehr viel vorhanden. Wir müssen es uns auch leisten, dass zu einem vielleicht höheren Preis auch in Deutschland produziert wird."

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