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Saarländischer Pflegepakt

Pflegegesellschaft macht bei Pflegepakt nicht mit

21.07.2016
Ausbildung in der Altenpflegeschule: Die Pläne der Bundesregierung zur Zusammenlegung der drei Pflege-Ausbildungen ist der Hauptstreitpunkt um den saarländischen Pflegepakt.   Foto: Werner Krüper

Ausbildung in der Altenpflegeschule: Die Pläne der Bundesregierung zur Zusammenlegung der drei Pflege-Ausbildungen ist der Hauptstreitpunkt um den saarländischen Pflegepakt.   Foto: Werner Krüper

Die Saarländische Pflegegesellschaft will beim Pflegepakt des Landes nicht mitmachen. Hauptkritikpunkt sei die Diskussion um die generalistische Pflegeausbildung, gab die Gesellschaft in einem Brief an.

Wie die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) in einem Brief angab, sei sie mit der Diskussionsgrundlage zur  generalistischen Pflegeausbildung nicht einverstanden. Die Umsetzung der Generalistik ist eines der Hauptziele des Pflegepaktes.

Darüber hinaus sieht die SPG nicht die Notwendigkeit für ein weiteres Pflege-Gremium. "Wir begrüßen grundsätzlich alle Initiativen für eine Verbesserung der Pflegelandschaft im Saarland, dennoch sind wir der Meinung, dass wir dafür bereits ein zentrales Gremium haben, nämlich den Landespflegeausschuss", wird der SPG-Vorstandsvorsitzende Harald Kilian in der "Saarbrücker Zeitung" zitiert. Statt sich für ein neues Gremium zu engagieren, möchte die Pflegegesellschaft lieber die bereits vorhandenen Instrumente nutzen. "Beim Pflegepakt sollen ‚Handlungsfelder und Ziele' herausgestellt werden, aber die Probleme der Branche sind längst bekannt. Jetzt müssen wir handeln", forderte Kilian.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste nimmt die Diskussion um den Pflegepakt zum Anlass, sich ein weiteres Mal gegen die generalistische Pflegeausbildung auszusprechen. "Wenn die Landesregierung die Pflege wirklich stärken will, muss sie sich für den Erhalt der Altenpflege mit ihren speziellen Kompetenzen und die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung einsetzen. Das bedeutet auch, aktiv auf die Änderung des Pflegeberufereformgesetzes in seiner jetzigen Fassung hinzuwirken", so Helmut Mersdorf, bpa-Landesvorsitzender. Er weist zudem auf das  Altenpflegebarometer von Vincentz Network in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Heimstiftung hin, das gezeigt hatte, dass 79 Prozent der Leitungskräfte von Pflegeeinrichtungen der Wohlfahrt und 88 Prozent der privaten Träger gegen die Generalistik sind.

Der Pflegepakt wurde vom Sozialministerium und dem Landespflegerat im Saarland initiiert und soll alle Kräfte für eine bessere Pflege im Land bündeln.

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