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500 000 Euro Fördergeld für Telemedizin-Projekt in Schleswig-Holstein

Pflegeeinrichtungen, Ärzte und Kliniken werden vernetzt

12.09.2019
Möglich wurde das Projekt durch die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes in der Berufsordnung der Landesärztekammer Schleswig-Holstein 2018 und der entsprechenden Genehmigung durch das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein. Foto: Adobe Stock/ M.Dörr und M.Frommherz

Möglich wurde das Projekt durch die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes in der Berufsordnung der Landesärztekammer Schleswig-Holstein 2018 und der entsprechenden Genehmigung durch das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein. Foto: Adobe Stock/ M.Dörr und M.Frommherz

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat kürzlich in Burg (Dithmarschen) einen Förderbescheid für 3 Jahre über rund 500 000 Euro für das in dieser Form bundesweit einmalige Projekt "TelemedNetz.SH" an die Projektpartner, unter anderem das Medizinisches Qualitätsnetz Westküste e.V. (MQW e.V.) überreicht.

Damit wird ein neues Telemedizinnetz mit Tele-Diagnostik aufgebaut, das Praxen, Klinik und Pflegeeinrichtungen in dieser Region verbindet, heißt es in einer Pressemeldung des Sozialministeriums. Hierfür werden drei Seniorenheime des DRK-Dithmarschen ab Herbst 2019 mit einem mobilen Telemedizin-System ausgerüstet und mit 5 Haus- und Facharztpraxen in Dithmarschen, dem Telearztzentrum der ife Gesundheits-GmbH in Nehmten und dem Westküstenklinikum Heide vernetzt. Innerhalb dieses Netzwerkes können auch telemedizinische Untersuchungen erfolgen. Die Landesregierung habe einen Versorgungssicherungsfonds eingerichtet, um solche Projekte zu fördern und Schleswig-Holstein zukunftsfest zu machen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Uwe Witt, Bereichsleiter Stationäre Pflege DRK-Kreisverband Dithmarschen, hebt die Möglichkeit einer telemedizinischen Klärung akuter Gesundheitsbeschwerden der Heimbewohner hervor. "Das Telemedizin-Netzwerk bietet uns auch die Gelegenheit, rund um die Uhr fragliche Situationen rasch telemedizinisch zu klären. Dabei geht es oft um die Frage, ob für einen Bewohner das Notarztsystem oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst erforderlich sind oder ob das Gesundheitsproblem durch den behandelnden niedergelassenen Arzt am nächsten Werktag behandelt werden kann. Für solch verantwortungsvolle Entscheidungen sind meist ärztliche Untersuchungen nötig, die nun telemedizinisch möglich sind."

Die wissenschaftliche Auswertung des Projektes wird durch das Institut für Allgemeinmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erfolgen. Dabei wird es wesentlich um die Akzeptanz der Versorgungsform seitens der Heimbewohner, des Pflegepersonals und der beteiligten Ärzte gehen.

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