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Umfrage wissenschaftlich angreifbar?

Niedersachsen: Kritik an der Pflegekammer-Umfrage

05.06.2020
Nadya Klarmann, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen. Foto: Pflegekammer Niedersachsen

Nadya Klarmann, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen. Foto: Pflegekammer Niedersachsen

Die Frage "Wünschen Sie sich für die Zukunft eine beitragsfreie Pflegekammer in Niedersachsen?" lässt drei Antwortmöglichkeiten zu: "Ja", "Nein" oder "Keine Angabe". Das  Ergebnis dieses Teils der Umfrage soll laut Sozialminisiterin Carola Reimann politisch bindend sein. Die Pflegekammer Niedersachsen kritisiert dies scharf.

Noch bis zum 5. Juli können die Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen an einer Online-Umfrage zur Zukunft der Pflegekammer teilnehmen. In einem offenen Brief hat die Pflegekammer nun gefordert, eine umstrittene Frage nicht in die politische Bewertung einfließen zu lassen.

"Die Antwortoption ‚Nein‘ ist für viele doppeldeutig und kann entweder als Plädoyer für eine beitragsfinanzierte Kammer oder als generelle Ablehnung der Kammer verstanden werden. Kammergegner befürchten, dass ihr ‚Nein‘ zu einer beitragsfreien Kammer als Votum für eine beitragspflichtige Kammer interpretiert werden kann. Aber auch Befürworter einer beitragsfinanzierten Kammer beklagen, sich in den Antwortmöglichkeiten nicht wiederzufinden. Sie fühlten sich gedrängt, ebenfalls ‚Nein‘ anzukreuzen", sagt Nadya Klarmann, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen. Inzwischen würden die unterschiedlichsten Interpretationen im Netz kursieren, die Mitglieder verunsichern und eine spätere valide wissenschaftliche Bewertung dieser Frage deutlich erschweren, so Klarmann.

Die Pflegekammer Niedersachsen fordert daher im Interesse ihrer Mitglieder Sozialministerin Dr. Carola Reimann auf, die Bewertung dieser doppeldeutigen und wissenschaftlich angreifbaren Frage nicht in die politischen Entscheidungen über die Pflegekammer Niedersachsen einfließen zu lassen.

Bis zum 5. Juli haben niedersächsische Pflegefachpersonen, die Möglichkeit, an der Onlinebefragung teilzunehmen. Dazu erhalten sie ein Anschreiben des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit einem Link zur Onlinebefragung und einem individuellen Passwort.

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