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Kombination von Rehabilitation und Pflege

Modellprojekt für rehabilitative Kurzzeitpflege startet

22.10.2019
In der Kurzzeitpflegr werden Menschen nach Klinikaufenthalten fit gemacht. Foto: iceteastock/AdobeStock

In der Kurzzeitpflegr werden Menschen nach Klinikaufenthalten fit gemacht. Foto: iceteastock/AdobeStock

Pro Jahr sollen zukünftig bis zu 5.000 Menschen vor Pflegebedürftigkeit bewahrt werden, indem sie nach einem Klinikaufenthalt während der Kurzzeitpflege fit für den Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik gemacht werden. Dies ist das Ziel eines neuen Modellprojekts für Rehabilitative Kurzzeitpflege (REKUP) in Baden-Württemberg.

"Bislang landet rund ein Drittel der pflegebedürftigen Versicherten nach einem Krankenhausaufenthalt direkt in der Langzeitpflege, weil sie nicht fit genug für eine Reha sind", so Andreas Schmöller, Fachbereichsleiter Rehabilitation und Pflege bei der AOK Baden-Württemberg. 

Für die Durchführung und Finanzierung der Leistungen von rehabilitativer Kurzzeitpflege und der damit verbundenen Kombination von Rehabilitation und Pflege, gebe es jedoch bisher keine leistungsrechtliche Grundlage durch die jeweiligen Sozialversicherungsträger, heißt es in einer Pressemitteilung der AOK Baden-Württemberg. Hier wäre eine entsprechende Änderung im Sozialgesetzbuch nötig. Dafür soll das Modellprojekt REKUP und dessen Evaluation in den nächsten drei Jahren die Grundlage schaffen.

Aktuell werden Pflegeleistungen hauptsächlich in Pflegeeinrichtungen erbracht und rehabilitative Leistungen kommen nur bei rehabilitationsfähigen Patientinnen und Patienten in Rehabilitationseinrichtungen in Frage. "Für die Zielgruppe bedarf es einer Zusammenführung beider Leistungsbereiche", erklärt Prof. Jürgen Wasem, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen

"Da in den Kurzzeitpflegeeinrichtungen die Infrastruktur und das Fachpersonal für rehabilitative Therapien fehlen, bietet sich die Durchführung einer rehabilitativen Kurzzeitpflege in Rehabilitationseinrichtungen, die bereits über multiprofessionelle Teams mit pflegerischen und therapeutischen Kompetenzen verfügen, an", erklärt Prof. Gert Krischak vom Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm.

Das Modellprojekt wird in den Regionen Heidelberg, Karlsruhe, Ulm und Donaueschingen der AOK Baden-Württemberg und ihrer Partner der Universitäten Duisburg-Essen, Heidelberg, Ulm, dem Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

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