Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Politik Merkel setzt auf bessere Bezahlung und Hil...

Pflege als Thema in der "Wahlarena"

Merkel setzt auf bessere Bezahlung und Hilfe aus dem Ausland

12.09.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich in der ARD-Wahlarena den Fragen der Wähler, unter anderem zum Thema Pflege.  Foto: Steffen Kugler

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich in der ARD-Wahlarena den Fragen der Wähler, unter anderem zum Thema Pflege.  Foto: Steffen Kugler

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich zur Überwindung des Fachkräftemangels in der Pflege für Verbesserungen des Berufes und seiner Bezahlung einsetzen sowie auf Pfleger aus dem EU-Ausland zurückgreifen.

Das Berufsbild solle attraktiver gemacht werden, dafür müssten auch die Tarifpartner in ihren Verhandlungen sorgen, sagte die CDU-Vorsitzende Merkel am Montagabend (11. September) in der in Lübeck aufgezeichneten ARD-"Wahlarena". Es gebe einen "riesen Personalmangel". Notfalls müssten Pflegekräfte aus europäischen Ländern helfen. "Jetzt brauchen wir auch die Leute. Das ist richtig."

Ein Zuschauer aus dem Publikum, der eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger macht, kritisierte das CDU-Wahlprogramm. Es stimme nicht, dass sich niemand um die Pflege sorgen müsse. Die Würde der Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werde "tausendfach verletzt". Die Pfleger seien überlastet und für zu viele Patienten zuständig. Merkel sei immerhin seit zwölf Jahren Kanzlerin. Merkel sagte: "Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass zum Schluss alles zu bester Zufriedenheit ist, aber es wird mehr Standard da reinkommen.
Ich hoffe, dass es in zwei Jahren besser ist."

In Gesundheits­, Pflege- und technischen Berufen droht eine immer größere Fachkräftelücke in Deutschland. In einigen Branchen und Regionen können Arbeitnehmer bereits heute offene Stellen kaum noch besetzen. Das zeigt ein vom Bundeskabinett verabschiedeter Bericht des Arbeitsministeriums.

Facebook
Kommentare (3)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren