Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Politik Mehr Geld für höhere Löhne

"Konzertierte Aktion Pflege"

Mehr Geld für höhere Löhne

03.06.2019
Jens Spahn (CDU, von links), Franziska Giffey und Hubertus Heil (beide SPD) präsentierten Anfang des JAhres die Ergebnisse aus einer der insgesamt fünf Arbeitsgruppen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Jens Spahn (CDU, von links), Franziska Giffey und Hubertus Heil (beide SPD) präsentierten Anfang des JAhres die Ergebnisse aus einer der insgesamt fünf Arbeitsgruppen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Höhere Löhne in der Altenpflege sollen nach Auffassung der Beteiligten an der "Konzertierten Aktion Pflege" durch mehr Geld für die Pflegeversicherung finanziert werden. Das geht aus dem Abschlussbericht einer Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Bundesarbeitsministeriums hervor, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt.

Sie hatte den Auftrag, Vorschläge zur besseren Entlohnung von Altenpflegekräften zu machen und sich mit den Folgewirkungen zu befassen. An der Erarbeitung waren die Verbände aller maßgeblichen Akteure in der Pflegebranche beteiligt.

In der Arbeitsgruppe bestand laut Abschlussbericht Einigkeit darüber, dass eine Verbesserung der Entlohnung durch eine verbesserte Finanzausstattung der Pflegeversicherung sichergestellt werden soll. Ob dafür die Beiträge zur Pflegeversicherung weiter erhöht werden sollten oder ein Steuerzuschuss diskutiert wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor. Es müssten aber die Pflegebedürftigen und ihre Familien vor einer Überforderung durch weiter steigende Eigenanteile geschützt werden, heißt es.

Nach dem Abschlussbericht der Arbeitsgruppe soll die Pflegemindestlohnkommission künftig einen deutlich höheren Mindestlohn für Fachkräfte vereinbaren. Bisher gibt es nur einen allgemeinen Pflegemindestlohn von derzeit 11,05 Euro pro Stunde im Westen und 10,55 Euro im Osten Deutschlands. Schließlich verlangt die Arbeitsgruppe Schritte zur Angleichung der Mindestlöhne in Ost und West.

Unterschiedliche Auffassungen gibt es über den angestrebten allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Altenpflege. Während kirchliche und gemeinnützige Anbieter ihn befürworten, lehnen die privaten Pflegeanbieter die Erstreckung eines Tarifvertrags auf die ganze Branche ab.

Die Ergebnisse "Konzertierten Aktion Pflege" wollen Familienministerin Franziska Giffey, Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag in Berlin vorstellen.  Die KAP startete im Juli vergangenen Jahres

Facebook
Kommentare (1)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Oktober 2019

Wie Sie eine strukturierte Dienstplanung sicherstellen

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts