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Weniger Prüfungen, kein verpflichtendes Studium für Einrichtungsleitung

Laumann will stationäre Altenpflege gleichstellen

14.06.2018
Die Landesregierung stellt weniger bürokratische Regeln für Heime in Nordrhein-Westfalen in Aussicht. Foto: Petair/AdobeStock

Die Landesregierung stellt weniger bürokratische Regeln für Heime in Nordrhein-Westfalen in Aussicht. Foto: Petair/AdobeStock

Paradigmenwechsel in Nordrhein-Westfalen? Die Landesregierung hat am Dienstag eine Reihe von Änderungen für Verbesserungen im Pflegebereich auf den Weg gebracht. Ziel sei es, Versorgung und Betreuung in den Einrichtungen zu verbessern und zu vereinfachen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf.

Die bürokratischen Regeln sollen gelockert werden: weniger Prüfungen in den Heimen, kein verpflichtendes Studium für die Leitung einer Einrichtung sowie eine stärkere Rolle für die Pflegedienstleitungen. Ferner sollen Anreize für ein größeres Angebot an Kurzzeitpflegeplätzen geschaffen werden.

Den bisherigen Fokus auf die ambulante Pflege will der Minister streichen - und dadurch die stationäre Pflege gleichstellen, berichtet der WDR weiter. Die Betroffenen und deren Angehörige sollten entscheiden, welche Form der Pflege sie wollten, sagte er.

Außerdem sollen dem WDR zufolge Heimbetreiber verpflichtet werden, freie Plätze elektronisch zu melden. Das Land bekomme dadurch erstmals einen Überblick über die Kapazitäten. Die Infos sollen in einer App gebündelt werden und bei der Suche nach einem Pflegeplatz helfen.

In NRW droht zahlreichen Heimbetreibern ein Belegungsstopp wegen der Einzelzimmerquote.

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