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Im Saarland

Landesärztin für demenziell erkrankte Menschen berufen

20.06.2019
Sozialministerin Monika Bachmann (links) und Dr. med. Rosa Adelinde Fehrenbach (rechts).

Sozialministerin Monika Bachmann (links) und Dr. med. Rosa Adelinde Fehrenbach (rechts).

Das saarländische Sozialministerium hat Dr. med. Rosa Adelinde Fehrenbach zur "Landesärztin für an Demenz erkrankte Menschen" berufen. In diesem Ehrenamt fungiert sie als Netzwerkstelle und kommuniziert unter anderem die Belange von Betroffenen und Angehörigen an die Politik.

"Die steigende Lebenserwartung wird das Thema Demenz immer stärker in den Fokus rücken. Die Berufung einer Landesärztin für Demenz ist daher ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen im professionellen Umgang mit Demenz", erläutert Sozialministerin Monika Bachmann die Beweggründe.

Dr. Fehrenbach ist Chefärztin der Gerontopsychiatrischen Klinik der SHG Kliniken Sonnenberg Saarbrücken. Die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie hat ihren medizinischen Schwerpunkt unter anderem im Bereich der Geriatrie. Hier ist sie zugleich auch ehrenamtlich in mehreren Gremien tätig, unter anderem als Vorsitzende der Deutschen Alzheimergesellschaft Landesverband Saarland. Dr. Fehrenbach wird sich in die Riege der bisherigen fünf berufenen Landesärzte für die Belange von Menschen mit Behinderungen einreihen. Die gesetzliche Grundlage für die Berufung der Landesärzte ist § 35 SGB IX vom 23. Dezember 2016.

Ministerin Monika Bachmann betont die Wichtigkeit dieser neu geschaffenen Position: "Wir müssen das Thema Demenz noch weiter aus der Tabuzone herausholen und die Gesellschaft sensibilisieren. Demenz geht uns alle an. Den Betroffenen, aber auch den Angehörigen muss schnell und unbürokratisch geholfen werden. Dazu zählt ab sofort auch die Möglichkeit, sich von der Landesärztin beraten zu lassen."
 
Außerdem befindet sich aktuell ein neues Konzept in der finalen Abstimmung, das eine weitere Entlastung für betreuungsbedürftige Menschen darstellen wird. Beim "Nachbarschaftshelfer" können freiwillig engagierte Einzelpersonen aufgrund eines besonderen persönlichen Bezugs zu einer pflegebedürftigen Person Leistungen wie Gartenpflege, Putz- und Einkaufsdienste ausführen, die dann durch eine Aufwendungs- bzw. Auslagenerstattung über den Entlastungsbetrag bei der Pflegekasse abgerechnet werden und dem Nachbarschaftshelfer ausgezahlt werden. "Dies soll eine Anerkennung des Engagements von Nachbarn, Freunden und Bekannten älterer Menschen sein, die ehrenamtlich ihre Zeit und Fürsorge für Menschen in Ihrem Umfeld aufbringen", erklärt Sozialministerin Bachmann.

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