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Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Konzertierte Aktion Pflege Niedersachsen stellt Maßnahmen vor

23.10.2019
Die niedersächsiche Landesregierung will mit Partnern aus der Pflege die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Foto: Birgit/AdobeStock

Die niedersächsiche Landesregierung will mit Partnern aus der Pflege die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Foto: Birgit/AdobeStock

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hatte im Juli 2019 die "Konzertierte Aktion Pflege Niedersachsen" (KAP.Ni) mit Vertretern der Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, privaten Pflegeanbieter und der Pflegekräfte ins Leben gerufen. Nun stehen die Vereinbarungen fest.

Zu den Maßnahmen der Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen (KAP.Ni) zählen:
•    Pflegekräfte sollen in Niedersachsen künftig mehr verdienen, ihre Arbeitsbedingungen werden verbessert
•    Leistungen in der ambulanten Pflege werden höher vergütet
•    die Tarifbindung in der Pflege wird gestärkt
•    innovative Ansätze zur Versorgung von Pflegebedürftigen werden entwickelt und umgesetzt
•    die Suche nach freien Pflegeplätzen wird erleichtert
Im Bundesvergleich erhalten niedersächsische Pflegekräfte besonders niedrige Löhne. Während in Niedersachsen eine Fachkraft im Durchschnitt 2600 Euro monatlich verdient, erhalten die Kolleginnen und Kollegen in Hamburg oder NRW für die gleiche Leistung mehr als 3000 Euro brutto.

Die Konzertierte Aktion will mit ihren Vereinbarungen dafür sorgen, dass Pflegekräfte besser bezahlt werden und mit weniger Druck arbeiten können, so dass der Pflegeberuf wieder attraktiver wird, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Ministerium.

In seiner Sitzung am Dienstag ist das Kabinett über die wesentlichen Weichenstellungen informiert worden. Darüber hinaus hat das Kabinett die Novelle des Niedersächsischen Pflegegesetzes auf den Weg gebracht . So sollen u.a. Investitionszuschüsse nur noch für Anbieter gewährt werden, die ihre Beschäftigten tarifgerecht bezahlen. Außerdem wird mit Landesmitteln im Umfang von rund sieben Millionen Euro jährlich die Zahl der Kurzzeitpflege-Plätze erhöht. Im Sozialministerium soll eine Beschwerdestelle für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte eingerichtet werden.

Im Juni 2020 sollen erste Fortschritte bei einer Konferenz zusammengetragen und vorgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums.

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