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Reform der Pflegeausbildung

Kabinett beschließt weiteren Schritt

13.06.2018
Die generalistische Pflegeausbildung soll den Beruf attraktiver machen. Foto: Adobe Stock/ Antonio Guillem

Die generalistische Pflegeausbildung soll den Beruf attraktiver machen. Foto: Adobe Stock/ Antonio Guillem

Die Reform der Pflegeausbildung ist einen Schritt weiter. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für künftige Pflegeschüler.

Von 2020 an sollen sie zwei Jahre lang gemeinsam ausgebildet werden und sich im dritten Jahr auf Kinderkrankenpflege oder Altenpflege spezialisieren können. Künftige Pflegeschüler können aber auch die generalistische Ausbildung bis zum Abschluss fortsetzen. Bisher verlaufen die Ausbildungen getrennt.

Von der Reform verspricht sich die Koalition in Berlin eine Attraktivitätssteigerung für den Pflegeberuf. Er soll künftig mehr Wechsel- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Das mancherorts immer noch verlangte Schulgeld wird abgeschafft und eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte nach der Kabinettsitzung, junge Menschen, die sich für den Pflegeberuf entschieden, "sollen dafür Geld bekommen und nicht auch noch Geld bezahlen".

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) wies darauf hin, dass der künftige Pflegeabschluss europaweit anerkannt sein werde. Die Reform der Pflegeberufe war schon in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedet worden. Mit der Verordnung wird nun die Umsetzung eingeleitet.

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