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Bayerischer Pflegegipfel

Huml: Brauchen mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Pflege

13.07.2017
Will mit ihrem Pflegegipfel die maßgeblichen Akteure der Branche an einen Tisch holen: Melanie Huml  Foto: Archiv

Will mit ihrem Pflegegipfel die maßgeblichen Akteure der Branche an einen Tisch holen: Melanie Huml  Foto: Archiv

Über die Zukunft der Pflege in Bayern haben am Donnerstag (13.7.) in Nürnberg etwa 400 Experten diskutiert. Die bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hatte zum Pflegegipfel geladen.

Eines der Themen des Pflegegipfels ist der Personalmangel. Gefordert seien dabei sowohl der Staat und die Kommunen als auch Kassen, Träger und Pflegekräfte, Angehörige und Ehrenamtliche. "Wir brauchen aber auch mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Pflege", sagte Huml.

"Altenpflege ist heute schon ein Mangelberuf. Wir müssen also viel tun, damit wir mehr Menschen für die Alten- und Krankenpflege gewinnen", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) dem Bayerischen Rundfunk vor einer für den Nachmittag geplanten Rede. Die Arbeitsbedingungen müssten besser werden. Dazu gehörten mehr Personal und eine faire Vergütung. Zur Bezahlung sagte Gröhe: "Wir haben gerade in der Altenpflege dramatische Unterschiede - fast 1000 Euro zwischen einzelnen Bundesländern. Hier muss es zügig zu einer Anpassung kommen." Als positives Zeichen wertete er die steigenden Ausbildungszahlen: "Noch nie haben so viele Menschen eine Ausbildung in der Kranken- und Altenpflege begonnen wie gerade jetzt."

Kern des Pflegegipfels sind drei Foren zu den Themen Pflegeversicherung, häusliche Pflege und Pflegekräfte.  Einige Beteilgte hatten vor Beginn des Gipfels Skepsis zum Erfolg der Veranstaltung geäußert.

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