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Verdi-Chef Bsirske

Heimbewohner vor finanzieller Überforderung schützen

05.02.2019
Nun fordert auch der Verdi-Vorsitzende, den Eigenanteil der Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen zu begrenzen. Foto: Adobe Stock/ weyo

Nun fordert auch der Verdi-Vorsitzende, den Eigenanteil der Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen zu begrenzen. Foto: Adobe Stock/ weyo

Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat die Koalition in Berlin aufgefordert, Heimbewohner vor einer finanziellen Überforderung zu schützen. Die sogenannten Eigenanteile sollten auf eine feste Summe begrenzt werden, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Alles was an pflegebedingten Kosten über den fixen Eigenanteil hinausgehe, müsse die Pflegeversicherung zahlen. "Das muss schnell passieren", forderte Bsirske.
Denn die angestrebten besseren Löhne für Altenpflegekräfte würden die Kosten weiter steigen lassen, sagte Bsirske. Die Finanzierung der Pflege in Deutschland führe zwangsläufig zu einem Konflikt zwischen fairer Bezahlung, ausreichendem Personal und einer Begrenzung der Kosten.
Der Eigenanteil zu den reinen Pflegekosten in einer stationären Einrichtung betrage schon heute im Bundesdurchschnitt 602 Euro im Monat, erläuterte der Verdi-Chef. Hinzu kämen die Kosten für die Unterkunft, das Essen und die Investitionskosten, die Heimbetreiber den Bewohnern in Rechnung stellen. "Viele Menschen werden wegen dieser Kosten im Alter von Sozialhilfe abhängig. Das ist häufig mit großer Scham verbunden", sagte Bsirske.

Immer mehr Politiker und Experten fordern, die Zuzahlungen für die Bewohner zu begrenzen. Jüngst auch der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Erwin Rüddel von der CDU.

Auch steht Verdi nach den Worten von Bsirske bereit für Verhandlungen über einen Tarifvertrag in der Altenpflege. Er rechne damit, dass diese zügig aufgenommen werden, sagte er. Ein Abschluss werde "alle Arbeitgeber an Mindestbedingungen binden - auch diejenigen, die sich weigern, faire Löhne zu zahlen."
Die Bundesregierung hat angekündigt, in diesem Jahr einen Tarifvertrag in der Altenpflege auf die gesamte Branche erstrecken zu wollen. Die privaten Anbieter lehnen das ab. Die gemeinnützigen Pflege-Anbieter und die öffentlichen Arbeitgeber haben aber ihre Bereitschaft erklärt, mit der Arbeitnehmerseite zu verhandeln.

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