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Personalbedarf in Sachsen-Anhalt

Grimm-Benne: Mehr Vollzeit für die Pflege

23.11.2016
Petra Grimm-Benne, Sozialministerin Sachsen-Anhalt   Foto: MS Sachsen-Anhalt

Petra Grimm-Benne, Sozialministerin Sachsen-Anhalt   Foto: MS Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) möchte mit mehr Vollzeitarbeit in der Pflege, mehr Weiterbildung und besserer Bezahlung den Personalbedarf in der Pflege für die Zukunft decken.

"Wir müssen die Pflegeberufe attraktiver machen und dabei einen besonderen Blick auf die Arbeitsbedingungen richten", sagte die Ministerin am 21. November zum Auftakt eines "Runden Tisches" zum Thema Pflege in Magdeburg. Die allermeisten der landesweit rund 47.000 Pflegekräfte (22 Prozent mehr als noch 2008) seien Frauen, darunter viele Alleinerziehende.

Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Sachsen-Anhalt-Thüringen zeigt, dass der Bedarf an Fachkräften für die Altenpflege bis zum Jahr 2030 um bis zu 36 Prozent steige. Sie belegt aber auch, dass 60 Prozent der Fachkräfte in Teilzeit arbeiteten, oft unfreiwillig. Zudem verdiene eine Vollzeitpflegekraft im Land rund 1000 Euro weniger als eine Krankenschwester.

Die Studie zeigt sogar, dass examinierte Altenpfleger in Sachsen-Anhalt schlechter verdienen als in allen anderen Bundesländern. Zudem wechselten viele von der Arbeit mit Senioren in die Krankenpflege.

"Eine wichtige Stellschraube, um die Gehaltsschere zu schließen, wäre neben einem Tarifvertrag Pflege eine einheitliche Pflegeausbildung", sagte Grimm-Benne.

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