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Nachtdienste in Pflegeheimen

Diakonie Bayern befürchtet Mehrkosten

12.02.2015

Die Diakonie in Bayern fürchtet durch die geplanten zusätzlichen Nachtdienste in Altenheimen zusätzliche Kosten für die Bewohner. Von Ende Juni an soll in Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Nachtdienst eine Fachkraft für 30 bis 40 Bewohner zuständig sein - bislang mussten sie sich um etwa doppelt so viele Menschen kümmern.

"Setzen wir die Vorgaben aus München unter den geltenden Bedingungen um, heißt das: Eine erneute Kostensteigerung für die Bewohner - die zweite innerhalb eines Jahres", sagte Diakonie-Präsident Michael Bammessel. "Musterrechnungen gehen von bis zu 200 Euro pro Monat aus, die die Bewohner zu tragen haben. Und das ist wahrlich kein kleiner Betrag", sagte Diakonie-Vorstandsmitglied Birgit Löwe. An die Adresse der Staatsregierung sagte sie: "Wer so etwas auf den Weg bringt, muss auch sagen, wie es finanziert wird."

Um eine Kostensteigerung zu vermeiden, müsse der Tagdienst ausgedünnt werden, sagte Bammessel: "Eine zusätzliche Nachtdienstbesetzung würde dann trotz des verbesserten Personalschlüssels bedeuten, dass wir 2,3 Stellen aus dem Tagdienst abziehen müssen."

Spätestens ab Mitte dieses Jahres soll in Bayern sichergestellt sein, dass als Nachtwache mindestens eine Pflegekraft für 30 bis maximal 40 Bewohner anwesend ist. Das hatte unlängst Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) angekündigt. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hat das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium bereits erlassen.

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