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Fachkräftemangel bekämpfen – Pflegequalität stärken

CSU will Pflege in Bayern verbessern

04.07.2018
Mit verschiedenen Maßnahmen will die CDU in Bayern den Fachkräftemangel bekämpfen. Foto: Rebel/AdobeStock

Mit verschiedenen Maßnahmen will die CDU in Bayern den Fachkräftemangel bekämpfen. Foto: Rebel/AdobeStock

Die Sozialpolitiker der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag haben 20 Parlamentsanträge formuliert, mit denen wollen sie den Fachkräftemangel bekämpfen und die Pflegequalität verbessern wollen.

CSU-Sozialexperte Klaus Holetschekbenannte die Handlungsfelder: Auskömmliche Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Schichtdienst, dauernde Verfügbarkeit, Überlastung mit Bürokratie und Personalknappheit seien dafür verantwortlich, dass Pflegekräfte im Durchschnitt nur maximal sieben Jahre in ihrem Beruf blieben. Wenn man diesen Zeitraum durch bessere Bedingungen verdoppeln könnte, wäre schon viel gewonnen, wird CSU-Sozialexperte Bernhard Seidenath in der Schwäbischen Zeitung zitiert.

Die CSU-Abgeordneten wollen unter anderem erreichen, dass Tarifverträge im Bereich Pflege für allgemeinverbindlich erklärt werden. Die Staatsregierung soll sich außerdem dafür einsetzen, dass bei den Kontrollen der Aufsicht mehr auf die Ergebnisqualität als auf das Papier geachtet wird. Außerdem müsse mehr auf die "Pflege der Pflegenden" geachtet werden. Auch an Berufsrückkehrer und Quereinsteiger in die Pflegeberufe denken die CSU-Sozialpolitiker. Diese sollen über Kampagnen rekrutiert werden. Die bestehenden 87 Altenpflegeschulen in Bayern reichen nach Ansicht der CSU nicht aus. Auf Bundesebene möge sich Bayern für mehr Stellen des Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) stark machen. Nicht so recht voran geht es mit den Pflegestützpunkten, von denen erst neun in Bayern existieren. 60 waren geplant.

In einem Antrag, den Abgeordnete um Bernhard Seidenath und Hermann Imhof in den Landtag einbringen wollen, geht es außerdem darum, die strenge Abgrenzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung im Leistungsrecht auf den Prüfstand zu stellen. Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen stärker auf die Bedürfnisse der Empfänger und weniger auf die Wohnform ausgerichtet werden.

"Zudem sind die Möglichkeit der Bündelung der Finanzierungsverantwortung für die medizinische Behandlungspflege bei gleichzeitiger Pflegebedürftigkeit bei der Pflegeversicherung sowie die Ausgestaltung des Leistungsanspruchs in der medizinischen Behandlungspflege als Vollkostenersatz zu prüfen", heißt es in dem Antrag.

 Vor ein paar Monaten erst hatte Ministerpräsident Söder angekündigt, die Pflege verbessern zu wollen und ein Pflegepaket auf den Weg gebracht.

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