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Beschluss der Arbeits- und Sozialminister der Länder

3+2-Regelung auf Helferberufe ausweiten

07.12.2017
Sozialministe rManne Lucha freut sich über den Beschluss zur 3+2 Regelung. Foto: Sozial- und Integrationsministerium Baden-Württemberg

Sozialministe rManne Lucha freut sich über den Beschluss zur 3+2 Regelung. Foto: Sozial- und Integrationsministerium Baden-Württemberg

Geduldete Zugewanderte sollen künftig auch dann eine befristete Aufenthaltsgenehmigung erhalten, wenn sie sich zu einer Hilfskraft beispielsweise in der Pflege ausbilden lassen. Die Arbeits- und Sozialminister der Länder sprachen sich bei ihrer Konferenz in Potsdam (ASMK) einstimmig für den von Baden-Württemberg iniierten  Antrag aus.

Demnach kann für Zugewanderte ein entsprechender Anreiz für den Start einer staatlich geregelten Helferausbildung gesetzt werden. Diese sogenannte 3+2-Regelung (drei Jahre für Ausbildung, zwei weitere Jahre für Erwerb von Berufserfahrung) gilt bisher nur für qualifizierte Berufsausbildungen.
"3+2" bedeutet, dass Flüchtlinge während ihrer  Ausbildung eine Duldung und anschließend ein zweijähriges Aufenthaltsrecht für die Beschäftigung im erlernten Beruf erhalten. "Gerade in Berufen wie der Alten- oder Krankenpflege absolvieren viele Zuwanderinnen und Zuwanderer wegen mangelnder Sprachkenntnisse oder nicht erfüllter Bildungsvoraussetzungen zunächst eine Helferausbildung. Sie ist sozusagen das Sprungbrett für die anschließende qualifizierte Ausbildung", so Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha. Doch gerade diese Helferberufe würden derzeit nicht von der "3+2-Regelung" eingeschlossen. Das soll sich ändern.

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