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Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

14 Euro Stundenlohn für Pflegefachkräfte

05.07.2019
Jens Spahn hat einen Vorschlag zum Mindestlohnvon Pflegefachkräften gemacht. Foto: Maximilian König

Jens Spahn hat einen Vorschlag zum Mindestlohnvon Pflegefachkräften gemacht. Foto: Maximilian König

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Pflegefachkräfte eine Bezahlung von mindestens 2500 Euro im Monat erreichen. Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte der CDU-Politiker zur Höhe eines Mindestlohns in der Pflege: "Gute 14 Euro - und das ist immer noch wirklich ein Mindestlohn."

Laut Bundesgesundheitsministerium verdienten Fachkräfte in der Altenpflege 2017 in Westdeutschland im Schnitt 2855 Euro brutto und in Ostdeutschland 2356 Euro. Der Mindestlohn für Hilfskräfte in der Altenpflege liegt derzeit bei 11,05 Euro pro Stunde im Westen und in Berlin, im Osten sind es 10,55 Euro. Examinierte Pflegefachkräfte
verdienen nach Arbeitgeberangaben deutlich mehr. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn beträgt derzeit 9,19 Euro in der Stunde.
 
Das Bundeskabinett hatte im Juni ein Gesetz für höhere Löhne in der Alten- und Krankenpflege auf den Weg gebracht. Das Gesetz soll im Herbst vom Bundestag verabschiedet werden. Offen ist noch, wie die steigenden Kosten in der Pflege - auch durch höhere Löhne - finanziert werden sollen.

Der Präsident des bpa Arbeitgeberverbands, Rainer Brüderle, sagt zu Spahns Vorschlag: "Der Bundesgesundheitsminister wirft eine völlig willkürlich gegriffene Zahl in den Raum, die weder spezifiziert noch wirtschaftlich fundiert ist. Im Übrigen fragt man sich, warum eine Pflegekommission von Fachleuten einberufen werden soll , die einen Pflegemindestlohn festlegt, wenn der Minister schon jetzt politische Vorgaben macht. Da wird das Ganze zur Farce."

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