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Rothgang-Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung

Pflegevollversicherung kann Armutsrisiko deutlich senken

27.09.2019
Mehr als 50 Prozent der gesetzlich Versicherten würden für die vollständige Absicherung maximal 4 Euro im Monat zahlen, hat der Bremer Forscher Heinz Rothgang im Rahmen einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung errechnet. Foto: David Ausserhofer.

Mehr als 50 Prozent der gesetzlich Versicherten würden für die vollständige Absicherung maximal 4 Euro im Monat zahlen, hat der Bremer Forscher Heinz Rothgang im Rahmen einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung errechnet. Foto: David Ausserhofer.

In einer Pressemittelung informiert die gemeinnützige Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen-Gewerkschafts-Bundes über eine von ihr geförderte Studie, die der Bremer Pflegewissenschaftler Heinz Rothgang durchgeführt hat. Ergebnis seiner Forschung: Die Pflegevollversicherung würde das Armutsrisiko bei Pflegebedürftigkeit deutlich senken.

Da die Pflegeversicherung derzeit nur eine Teilabsicherung bietet, würden die Zuzahlungen zur Pflege für viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen ein erhebliches Armutsrisiko darstellen, heißt es in der Pressemeldung. Eine Pflegevollversicherung, die alle Kosten für Pflegeleistungen abdeckt, würde die finanzielle Belastung deutlich reduzieren, so das Fazit aus Rothgangs Studie. Darin hatte der Gesundheitsökonom anhand von drei Szenarien untersucht, ob eine Pflegevollversicherung langfristig zu finanzieren ist und was die Leistungsverbesserung für die Beitragszahler bedeutet. Dabei habe sich gezeigt, dass für die große Mehrheit der Versicherten und der Arbeitgeber die zusätzlichen Kosten überschaubar wären, wenn die Pflegeversicherung künftig als soziale Bürgerversicherung ausgestaltet würde. Aktuell müssten gesetzlich Versicherte für eine Voll-Absicherung durchschnittlich gut fünf Euro im Monat mehr bezahlen als für das Teil-Modell, im Jahr rund 65 Euro. Der zusätzliche Beitrag der Arbeitgeber wäre mit durchschnittlich 25 Euro im Jahr noch geringer, kalkuliert Rothgang. Der Beitragssatz fiele laut Analyse nahezu identisch aus, auch langfristig: So läge 2060 der durchschnittliche Beitragssatz in einer Pflegebürgerversicherung als Vollversicherung nur um knapp 0,25 Prozentpunkte höher als bei einer Fortsetzung der Teil-Versicherung in der heutigen gesetzlichen Sozialen Pflegeversicherung (SPV).

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