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Pflegestatistik 2003: Der stationäre Markt wächst

18.06.2008

Insgesamt 649 289 Pflegebedürftige wurden im Jahr 2003 in den rund 9 700 Pflegeeinrichtungen hierzulande betreut. Dies sind knapp sechs Prozent mehr als im Jahr 2001. Analog zu dieser Entwicklung
stieg die Zahl der Beschäftigten um 7,5 Prozent.
Dies geht aus dem kürzlich vorgelegten 4. Bericht der Pflegestatistik "Ländervergleich: Pflegeheime" des Statistischen Bundesamtes hervor.
Die Mehrzahl der nach SGB XI zugelassenen voll- und teilstationären Pflegeheime (55 Prozent bzw. 5 400) befand sich in freigemeinnütziger Trägerschaft; der Anteil der Privaten betrug 37 Prozent.
In Schleswig-Holstein (64,6 Prozent) und Niedersachsen (56,7 Prozent) sind die privaten Träger sogar Marktführer. Öffentliche Träger haben mit sieben Prozent den geringsten Anteil.
In den
Einrichtungen wurden insgesamt 649 289 Pflegebedürftige betreut. Dies entspricht gegenüber dem Jahr 2001 einer Steigerung um 5,9 Prozent. Mit einem Zuwachs von 12,3 Prozent ist das Saarland
Spitzenreiter des Wachstums-Rankings. Bremen weist mit 10,5 Prozent die zweithöchste Steigerungsrate auf, gefolgt von Sachsen mit 9,4 Prozent und Sachsen-Anhalt mit 8,7 Prozent. Allein das Land
Schleswig-Holstein verzeichnet im Jahr 2003 einen Rückgang der Pflegebedürftigen um drei Prozent.
In den Heimen waren insgesamt 511 000 Personen beschäftigt; die Mehrzahl (85 Prozent) davon
weiblich. 42 Prozent der Beschäftigten arbeitete Vollzeit. Teilzeitkräfte machten die Hälfte (51 Prozent) der Beschäftigten aus. Die meisten Arbeitnehmer hatten ihren Arbeitsschwerpunkt im
Bereich Pflege und Betreuung: 68 Prozent des Personals wurde hier eingesetzt. Jeder Fünfte (19 Prozent) arbeitete in der Hauswirtschaft. Auf Verwaltung, Haustechnik und sonstige Bereiche entfielen
zusammen zehn Prozent der Beschäftigten.
Gegenüber 2001 stieg die Zahl der Beschäftigen insgesamt um 7,5 Prozent bzw. 35 000 Personen. Der stärkste Anstieg fand bei den Teilzeitkräften, die
länger als "halbtags" tätig sind, um 20 000 Beschäftigte bzw. 17 Prozent statt. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten hat hingegen leicht um ein Prozent bzw. 2 000 Personen abgenommen. Im
Bereich Pflege und Betreuung sind gegenüber 2001 insgesamt 9,5 Prozent bzw. 30 000 mehr Personen tätig.
Durchschnittlich 2 675 Euro kostete Ende 2003 ein vollstationärer Pflegeplatz in der
Pflegeklasse III pro Monat. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche Vergütungssatz 2 250 Euro und in der Pflegeklasse I 1 824 Euro. Die Vergütung ist dabei in allen neuen Ländern
unterdurchschnittlich. Die geringste Vergütung in der Pflegeklasse III errechnet sich für Sachsen mit monatlich 2 158 Euro. Die höchsten Heimkosten in der Pflegeklasse III sind in
Nordrhein-Westfalen (3 010 Euro) und Hamburg (2 979 Euro) zu entrichten.

Weitere Infos:<a href="http://www.vincentz.net/ahdownload/downloads_stationaer.cfm#Informationen_berufsbegleitend" id="EL_2A33A883-7D5C-4D9F-856EB3F0BA3A77F8" target="_blank" name=
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