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Fahrplan für die künftige Zusammenarbeit

Pflegekammerkonferenz soll zum 1. Juni an den Start gehen

19.03.2019
Die Pflegekammerkonferenz will die Themen wie eine Berufs- oder Weiterbildungsordnung der Pflegekräfte, zwischen den Ländern abstimmen. Foto: Kzenon/AdobeStock

Die Pflegekammerkonferenz will die Themen wie eine Berufs- oder Weiterbildungsordnung der Pflegekräfte, zwischen den Ländern abstimmen. Foto: Kzenon/AdobeStock

Im Rahmen des Deutschen Pflegetages verkündeten die Vertreter der Landespflegekammern aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein den Fahrplan für die künftige Zusammenarbeit. So soll die Pflegekammerkonferenz zum 1. Juni 2019 ins Leben gerufen werden.

Ziel der Pflegekammerkonferenz sei es, wesentliche Themen der Berufsgruppe, wie eine Berufs- oder Weiterbildungsordnung, zwischen den Ländern abzustimmen und zu harmonisieren sowie die Interessen der Mitglieder auf die Bundesebene zu tragen. An der Pflegekammerkonferenzkönnten zukünftig alle Landespflegekammern teilnehmen, deren Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung und eine umfängliche Mitgliederstruktur gewährleistet sei, heißt es in einer Pressemitteilung der drei Landespflegekammern. Institutionen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bliebe die Mitgliedschaft verwehrt.

"Wir werden uns nicht in föderalen Strukturen verlieren, sondern gemeinsam bundesweit agieren", betonen die Kammerpräsidentinnen, Patricia Drube und Sandra Mehmecke sowie Kammerpräsident Markus Mai.

Derweil regt sich in Schleswig-Holstein Kritik an der jüngst veröffentlichten Beitragsverordnung. "Vorsichtig hochgerechnet verlangt die Kammer jetzt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Euro von den Pflegenden", sagt der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) Mathias Steinbuck. "Durch was dieser Preis gerechtfertigt sein soll, scheint unerklärlich."

Aktuell informiert die Kammer ihre Mitglieder über das anstehende Verfahren der Beitragsbemessung. Angefordert werden sollen Selbstauskünfte und Steuerbescheide. Wer keine Angaben macht, muss damit rechnen, mit dem Höchstbeitrag von 238 Euro veranlagt zu werden, sagt der bpa in einer Pressemitteilung. Auch in Niedersachsen hat die Kammer mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen.

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