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Pflegekammer Niedersachsen

Pflegekammer Niedersachsen rutscht weiter in die Krise

20.02.2020
Was ist los in der Pflegekammer Niedersachsen? Die Präsidentin Sandra Mehmecke spaltet mit ihrem Führungsstil die Kammerversammlung. Foto: AdobeStock/stockpics

Was ist los in der Pflegekammer Niedersachsen? Die Präsidentin Sandra Mehmecke spaltet mit ihrem Führungsstil die Kammerversammlung. Foto: AdobeStock/stockpics

Die Pflegekammer in Niedersachsen rutscht immer tiefer in die Krise. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU haben den Fortbestand der Kammer am Donnerstag offen angezweifelt und den Rücktritt der Kammerpräsidentin gefordert.

Und zwar nachdem es bei der Kammerversammlung am Vortag zu einem Zerwürfnis hinsichtlich des Kurses und der Leitung der Kammer gekommen war. In einer geheimen Abstimmung ging es darum, ob die Kammerversammlung Sandra Mehmecke das Vertrauen ausspricht. Die Hälfte der anwesenden Mitglieder sprach sich für die Präsidentin aus, die Hälfte gegen sie.

Mehmecke sagte: "Das Abstimmungsergebnis zeigt, wie gespalten die Kammerversammlung ist. Eine entsprechende Mehrheit für eine andere Präsidentin oder einen anderen Präsidenten gibt es nicht." Es gelte nun, gemeinsam Lösungen im Sinne der Mitglieder zu finden.

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin sah sich aufgrund ihres Führungsstils in den letzten Monaten massiver Kritik ausgesetzt. Im Januar war der halbe Vorstand der Kammer zurückgetreten. Auch der Leiter der Geschäftsstelle in Hannover, Manuel Ahting, hatte gekündigt.

Auch der als Interimsgeschäftsführer eingesetzte Georg Gabriel, langjähriger Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege Niedersachsen, ist laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) bereits seit dem 18. Februar nicht mehr in den Diensten der Kammer.

Sollte Mehmecke nach dem Misstrauensvotum weiterhin Präsidentin der Kammer sein, so zitiert die HAZ Gabriel, würde er kündigen. Mehmecke kam ihm zuvor und feuerte den Interimsgeschäftsführer.

Davon unbesehen, hat die Pflegekammer die finanzielle Unterstützung der niedersächsischen Landesregierung angenommen. Die Kammerversammlung stimmte der Beitragsfreiheit für die Jahre 2018 bis einschließlich 2020 einstimmig zu , wie eine Sprecherin am Mittwoch in Hannover sagte. Über eine Änderung der Beitragsordnung, die die Mitgliedschaft in der Kammer dauerhaft kostenlos machen soll, wurde aber noch nicht entschieden. Vor März sei mit dieser Grundsatzentscheidung nicht zu rechnen, hieß es.

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