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Warnstreiks in Hessen

Pflegeeinrichtungen betroffen

24.09.2020
Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Foto: Adobe Stock/ Adrian Hillman

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Foto: Adobe Stock/ Adrian Hillman

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ruft die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag (24. September) in Hessen zu Warnstreiks auf.

Der Schwerpunkt der Proteste liegt auf Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und einzelnen Trägern der sozialen Arbeit. Die Gewerkschaft rechnet mit insgesamt mehreren Hundert Teilnehmern bei den Aktionen in Frankfurt, Offenbach, Friedberg und Bad Nauheim. Die Proteste sollen von der Früh- bis zur Spätschicht gehen.

Verdi will mit den Warnstreiks ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Verhandelt wird über die Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigten. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden. Sie fordern eine Laufzeit von zwölf Monaten, die kommunalen Arbeitgeber wollen eine längere Laufzeit.

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