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PEG-Sondenernährung - Experten fordern Versorgungsstandards

18.06.2008

Experten fordern Leitlinien und medizinisch-pflegerische Versorgungsstandards für die Ernährung von Sondenträgern in Heimen.
Diese Forderungen finden sich etwa in dem Kommunalen
Gesundheitsbericht der Stadt Bremen zur Situation der enteralen Ernährung über PEG-Sonden in Heimen der Region. Die Hansestadt hatte sich zu einer Befragung entschlossen, um Informationen über
die praktische Bedeutung von enteraler Ernährung über PEG-Sonden in der stationären Versorgung älterer Menschen zu erhalten. An der Erhebung nahmen 56 der 62 angeschriebenen Einrichtungen (90,3
Prozent) teil, in denen 4 300 Personen vollstationär versorgt werden. Dabei lag der Anteil der Sondenträger in den Bremer Heimen am Stichtag mit null bis 16,7 Prozent bzw. einem Durchschnitt von
7,8 Prozent höher als erwartet, so die Autoren des Gesundheitsberichts Winfried Becker und Thomas Hilbert. Die Autoren fordern, dass die Versorgung mit PEG-Sonden durch Leitlinien sowie
medizinisch-pflegerische Versorgungsstandards abgesichert werden sollte. Qualitätsstandards müssten unter anderem die Ernährungsstrategie, die Ernährungspläne sowie die Gewichtsverläufe und
die Namen der verantwortlichen Personen enthalten. Außerdem müssten Standards hinsichtlich der ernährungsphysiologischen, sensorischen und hygienischen Qualität nach den Vorgaben der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung festgelegt und einschlägige Prüfberichte des MDK den Betroffenen und Angehörigen zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus sei es unabdingbar, dass die Heime die
für eine individuelle Ernährung notwendige Personalausstattung aufweisen.
Der Bremer Gesundheitsbericht dokumentiert, dass für viele Bewohner die enterale Ernährung über PEG-Sonde zur
Dauerernährung geworden ist. Hier seien regelmäßige Überprüfungen der Indikationen geboten. Auch sollte orale Kost als zusätzliches Angebot bereitgestellt werden.
Sozialausschuss der Stadt
München fordert Fort- und Weiterbildungen
"Die Stadt München soll gemeinsam mit Fachärzten sicherstellen, dass Sonden-Patienten in Heimen ausreichend ernährt werden", heißt es unterdessen
in einem Beschluss des Sozialausschusses dieser Kommune. Grundlage sind Befunde von Heimaufsicht und MDK, dass Sondenträger teilweise unterernährt seien und zudem Ernährungsprobleme generell
nicht rechtzeitig erkannt würden, meldet der Münchner Merkur. Der Sozialausschuss fordert nun Fort- und Weiterbildungen für Heim- und ärztliches Personal.

Weitere Infos:<a href="http://www.gesundheitsamt.info" id="EL_1F170A85-DEE1-4D9B-AC7168A0DA9EDF7C" target="_blank" name="EL_1F170A85-DEE1-4D9B-AC7168A0DA9EDF7C">www.gesundheitsamt.info</a>

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