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Niedersachsen: Pflegeexperten üben harte Kritik

Offener Brief rüffelt bpa und Wohlfahrtsverbände

24.07.2015
In einem offenen Brief kritisieren Pflegeexperten, dass die Arbeitsbelastung für Pflegekräfte ein Ausmaß erreicht habe, "dass eine menschenwürdige Pflege in den Pflegeeinrichtungen nicht mehr gewährleistet werden" kann.

<paragraph align="right">Foto: Krüper</paragraph>

In einem offenen Brief kritisieren Pflegeexperten, dass die Arbeitsbelastung für Pflegekräfte ein Ausmaß erreicht habe, "dass eine menschenwürdige Pflege in den Pflegeeinrichtungen nicht mehr gewährleistet werden" kann.

Foto: Krüper

Werner Kollmitz, Betreiber der Internet-Plattform "Menschenwürde in der Altenpflege", und Michael Thomsen, Initiator der Protestaktionen "Pflege am Boden", haben den Wohlfahrtsverbänden und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) Mitschuld an den prekären Verhältnissen in der niedersächsischen Altenpflege gegeben.

In einem gemeinsam verfassten offenen Brief an die Trägerverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen und die bpa-Landesgruppe Niedersachsen kritisieren die beiden Pflegeexperten, dass die angesprochenen Verbände ihrer Verantwortung "gar nicht oder nur in unzureichender Weise nachkämen". Die Arbeitsbelastung für Pflegekräfte habe in den vergangenen 20 Jahren ein Ausmaß erreicht, dass eine menschenwürdige Pflege in den Pflegeeinrichtungen nicht mehr gewährleistet werden könne. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen werde es "immer schwieriger, die Berufsflucht zu stoppen und ausreichend neue Pflegende sowie Berufsrückkehrer zu gewinnen". Auch mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werde sich an dem unzureichenden Stellenschlüssel nichts ändern.

Sollten die derart kritisierten Verbände ihrer Verantwortung auch zukünftig nicht nachkommen und "dieser negativen Entwicklung weiterhin tatenlos zuschauen", dann seien – so Kollmitz und Thomsen in ihrer öffentlichen Anklage – die Bundesregierung und die Landesregierungen gemäß Grundgesetz sowie SGB XI und SGB XII verpflichtet, einzuschreiten und ihnen die übertragene Verantwortung zu entziehen. "Sie sind verantwortlich für das, was sie tun", schreiben die beiden den Verbänden ins Stammbuch, "aber auch verantwortlich für das, was sie nicht tun!"

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