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Nordrhein-Westfalen: Schließung von Altenpflegeschulen droht

18.06.2018
In NRW werden mehr Ausbildungsplätze an Pflegeschulen angeboten - aber nicht in der Altenpflege. Foto:Krüper

In NRW werden mehr Ausbildungsplätze an Pflegeschulen angeboten - aber nicht in der Altenpflege. Foto:Krüper

Während die katholischen Schulen für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege in Nordrhein-Westfalen ihre Ausbildungskapazitäten kurzfristig erhöhen werden, bleibt dagegen die Situation in der Altenpflegeausbildung schwierig. Hier deckt die Förderung die Kosten bei weitem nicht.

Daher könnte trotz großen Mangels an Altenpflegekräften die Schließung von Schulen drohen, erklärt Klaus Schoch, Abteilungsleiter Kranken- und Gesundheitspflege im Diözesancaritasverband Münster. Pro Platz fördert das Land die Altenpflegeausbildung mit 280 Euro/Monat. Die Kosten liegen dagegen bei mindestens 490 Euro/Monat. Hier mehr Ausbildungsplätze aufzubauen, bedeute für die Träger zusätzliche Belastungen, so Schoch: "Auch wenn wir sie dringend bräuchten". Die Politik sei in der Verantwortung, auch hier die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

Denn für die Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege in Nordrhein-Westfalen hat das Land NRW die Rahmenbedingungen geändert .  398 zusätzliche Ausbildungsplätzen schaffen die 13 Pflegeschulen bis zum Herbst diesen Jahres. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich zusammen mit der Krankenhausgesellschaft NRW und den Krankenkassen dafür eingesetzt, weitere Ausbildungsplätze zu finanzieren und ohne die bisherigen langwierigen Planungsverfahren einzurichten.

Obwohl der Bedarf an Pflegefachkräften schon lange groß ist und genügend Bewerbungen vorlagen, konnten in den vergangenen 20 Jahren keine zusätzlichen Ausbildungsplätze an den Krankenpflegeschulen in caritativer Trägerschaft geschaffen werden. "Das lag an der Deckelung der Refinanzierung und den langwierigen Planungsverfahren, nicht an unserer Bereitschaft dazu", sagt Schoch. Von den insgesamt 40.000 Ausbildungsplätzen in der Pflege in NRW bieten katholische Träger mit 13.900 Plätzen ein gutes Drittel an.

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