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Pflegereform

Neues Bündnis will privaten Sektor stärken

03.07.2020
Plädiert für mehr private Vorsorge: PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

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Plädiert für mehr private Vorsorge: PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

Foto: PKV

Ein neues Bündnis aus privaten Träger- und Arbeitgeberverbänden und privater Krankenkasse fordert eine Finanzreform der Pflegeversicherung. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der privaten Vorsorge und mehr unternehmerische Freiheiten für Pflegeanbieter. 

Zum Bündnis gehören Vertreter, von denen die meisten dem marktliberalen Lager zuzuordnen sind: Der Arbeitgeberverband Pflege, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der dbb beamtenbund und tarifunion, der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB), die Denkschmiede Gesundheit und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben gemeinsam Ideen für die kommende Pflegereform erarbeitet.Die Initiativpartner setzen sich nach eigenen Worten für einen "New Deal" in der Pflege ein.

"Wir wollen durch den schrittweisen Aufbau einer finanziellen Eigenvorsorge das Pflegesystem nachhaltig stärken. Mit unseren Vorschlägen kann es gelingen, den Beitragssatz der gesetzlichen Pflegeversicherung auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren", sagte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

Viele aktuelle Überlegungen über Leistungsausweitungen in der Pflege ließen außer Acht, wie diese in einer alternden Gesellschaft nachhaltig finanziert werden sollen, so das Bündnis. Eine Pflegereform dürfe aber die Erwerbstätigen und Arbeitgeber nicht überlasten und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schwächen. "Eine nachhaltige Strategie zur Absicherung der Kosten im Pflegefall muss viel stärker auf die Pflegevorsorge, wie z. B. private Pflegezusatzversicherungen oder betriebliche Absicherungen des Pflegerisikos, setzen", heißt es im Positionspapier.Wie genau das gelingen kann, lässt sich dem Papier allerdings nicht entnehmen.

Auch sei eine Stärkung der privaten Trägerstruktur nötig. "Die Politik muss anerkennen, dass vor allem mehr unternehmerische Gestaltungsfreiheit und eine Flexibilisierung professioneller pflegerischer Angebote die Versorgungssicherheit auch in Zukunft sichern kann", sagte VDAB-Geschäftsführer Thomas Knieling.

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