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"Davon profitieren Frauen und Männer gleichermaßen"

Neues Bündnis will Sorgearbeit "fair teilen"

23.09.2020
"Unabhängig vom eigenen Geschlecht wollen Frauen und Männer sowohl private Sorgearbeit und Sorgeverantwortung übernehmen als auch den eigenen Lebensunterhalt verdienen können", betont die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die die Initiative mitgegründet haben.

Foto: Adobe Stock/ alfa27

"Unabhängig vom eigenen Geschlecht wollen Frauen und Männer sowohl private Sorgearbeit und Sorgeverantwortung übernehmen als auch den eigenen Lebensunterhalt verdienen können", betont die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die die Initiative mitgegründet haben.

Foto: Adobe Stock/ alfa27

Um die gleiche Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit in den Familien auf Männer und Frauen voranzubringen, hat sich ein neues Bündnis gegründet.

Die Initiative "Sorgearbeit fair teilen" wolle gemeinsam mit Sozialverbänden, Politik, Gewerkschaften und Kirchen dafür werben, Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern gerechter aufzuteilen, teilte am 18. September in Berlin die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen als Mitgründerin mit.

Davon profitierten Frauen und Männer gleichermaßen. "Gerade Corona hat gezeigt, dass vor allem Frauen Haushalt, Kinderbetreuung, Homeschooling und die Versorgung von Angehörigen neben ihrem oft systemrelevanten Job geschultert haben", sagte BAG-Sprecherin Christel Steylaers: "Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass Sorgearbeit gerechter verteilt wird." Wissenschaftliche Studien bestätigten eine Sorgelücke zwischen den Geschlechtern: Frauen wenden demnach im Durchschnitt täglich anderthalb Stunden mehr für Sorgearbeit auf als Männer. Dieser sogenannte Gender Care Gap beträgt damit 52 Prozent, in Paarhaushalten mit Kindern sind es sogar 83 Prozent.

Die ökonomischen und sozialen Folgen dieser Arbeitsteilung seien schwerwiegend: Die Einkommen von Frauen lägen häufig deutlich niedriger als die von Männern. Die beruflichen Entwicklungsperspektiven von Frauen seien oft begrenzt und bei Trennung oder im Alter seien sie finanziell häufig nicht ausreichend abgesichert. Männern falle noch immer die Rolle des Familienernährers zu. "Diese geschlechtliche Arbeitsteilung entspricht nicht mehr den Lebensvorstellungen vieler Paare. Unabhängig vom eigenen Geschlecht wollen Frauen und Männer sowohl private Sorgearbeit und Sorgeverantwortung übernehmen als auch den eigenen Lebensunterhalt verdienen können", betont die BAG. Zum Bündnis gehören unter anderem die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, das Zukunftsforum Familie, der DGB, der Sozialdienst katholischer Frauen und der Frauenrat.

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