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Entgelte in der Altenpflege in Baden-Württemberg

Mitarbeitergehälter bei privaten Pflegeanbietern steigen

11.07.2019
Pflegekräfte erbringen eine wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und müssen dafür auch angemessen entlohnt werden, findet des bpa Baden-Württemberg. Foto: Tatjana Balzer/Adobe Stock

Pflegekräfte erbringen eine wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und müssen dafür auch angemessen entlohnt werden, findet des bpa Baden-Württemberg. Foto: Tatjana Balzer/Adobe Stock

Der Arbeitgeberverband des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in Baden-Württemberg hat eine Anhebung der Entgelttabelle um durchschnittlich fast vier Prozent beschlossen. Das teilte die bpa-Landesgeschäftsstelle mit.

Damit lägen die Gehälter der privaten Pflegeanbieter auf Augenhöhe mit Arbeitsvertragsrichtlinien und Tariflöhnen von Wohlfahrtsverbänden und kirchlichen Trägern, heißt es in der Mitteilung des Verbandes.

"Nachdem wir mit den Arbeitsvertragsrichtlinien gezeigt haben, wie wichtig uns die leistungsgerechte Bezahlung der Pflegenden ist, geht es nun um die Weiterentwicklung der Löhne und Gehälter und deren angemessene Refinanzierung", sagte der baden-württembergische bpa-Landesvorsitzende Rainer Wiesner.

Die positive Lohnentwicklung zeige auch, wie rückwärtsgewandt  die aktuelle politische Diskussion um einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Pflege sei , heißt es weiter in der Pressemitteilung. "Löhne und Gehälter steigen sichtbar an – und das mit allen flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten und Anreizen, die ein Tarifvertrag eben nicht bieten kann, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege aber enorm wichtig sind."

Im Gespräch mit den Kassen und Sozialhilfeträgern gehe es nun darum, Lohnsteigerungen auch entsprechend zu finanzieren, kündigte Wiesner an: "Wer sich wie Politik und Kostenträger öffentlich für eine Aufwertung des Pflegeberufes ausspricht, muss Farbe bekennen und darf sich nicht der Verantwortung entziehen."

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