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Altenpflegeausbildung in Niedersachsen

Ministerpräsident Weil plant Umlagefinanzierung

10.02.2015
Sagt "Trittbrettfahrern" in der Altenpflege den Kampf an: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

<paragraph align="right">Foto: Archiv</paragraph>

Sagt "Trittbrettfahrern" in der Altenpflege den Kampf an: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Foto: Archiv

Ab 2016 sollen sich auch die nicht selbst ausbildendem Pflegeunternehmen in Niedersachsen an den Kosten für die Gewinnung neuer Fachkräfte beteiligen. "Es kann nicht sein, dass sich
einige Pflegebetriebe damit abmühen und andere als Trittbrettfahrer später die neuen Fachkräfte abwerben", sagte jetzt Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Weil hofft, dass diese so genannte Umlagefinanzierung der Pflegeausbildung – wie etwa in Nordrhein-Westfalen – mehr Ausbildungsplätze schafft und so der spürbare Fachkräftemangel aufgehalten werden kann. Bis 2030 werde ein Anstieg der Pflegebedürftigen um 35 Prozent erwartet. Dieser Bedarf sei mit der derzeitigen Zahl an Auszubildenden und Pflegekräften nicht zu bewältigen.

Im Gegensatz zu den anderen westdeutschen Bundesländern ist die Lage in Niedersachsen aber besonders "dramatisch", wie Landessozialministerin Cornelia Rundt (SPD) unlängst erklärte. Infolge eines harten Wettbewerbs mit privaten Pflegeeinrichtungen würden die Mitarbeiter vielerorts nur noch mit Dumpinglöhnen abgespeist. Dies führe dazu, dass ausgebildete Fachkräfte nicht selten besser bezahlte Jobs in anderen Branchen annähmen.

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