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Weniger Fixierungen als Ziel

Mecklenburg-Vorpommern beschreitet den "Werdenfelser Weg"

08.02.2013
In Mecklenburg-Vorpommern soll die Anzahl freiheitsentziehender Maßnahmen deutlich sinken.

<paragraph align="right">Foto: Krüper</paragraph>

In Mecklenburg-Vorpommern soll die Anzahl freiheitsentziehender Maßnahmen deutlich sinken.

Foto: Krüper

Ältere und pflegebedürftige Menschen sollen in Mecklenburg-Vorpommern seltener mit Hilfsmitteln in ihren Betten fixiert werden. Das hat Landesjustizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) am 8. Februar in Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) auf einer Fachtagung von Betreuern und der Justiz angekündigt.

Hinter jeder von einem Betreuungsgericht genehmigten Fixierung – etwa durch Bauchgurt oder Bettgitter – stehe ein Mensch mit einem persönlichen Schicksal, meinte Kuder.

Im Nordosten der Republik werde künftig stärker der so genannte "Werdenfelser Weg" beschritten. Ziel dieses Konzepts ist der größtmögliche Erhalt von Bewegungsfreiheit und Lebensqualität der Betroffenen.

Als Referenzgericht werde das Amtsgericht Pasewalk fungieren. Schon jetzt hätten dort viele Fälle gezeigt, dass weniger Gurte und Gitter in der Pflege möglich sind, ohne die Sicherheit der Betreuten zu gefährden. Laut Kuder sollte man vom bisher starren Sicherheitsdenken in Pflege- und Alteneinrichtungen abgehen.

Vielmehr müssten alle Aspekte rund um den Betreuten verantwortungsvoll abgewägt werden.
Mecklenburg-Vorpommern hat laut Ministerium mit knapp 21 Betreuten auf 1 000 Einwohner die bundesweit höchste Dichte von Betreuungsverfahren.

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