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Aufwand in Verwaltung und Pflegeorganisation ist hoch

Münchenstift: Ein Jahr planbare Kurzzeitpflege

30.04.2019
Für pflegende Angehörige ist das Angebot der Kurzzeitpflege eine große Entlastung. Foto: HNFOTO/AdobeStock

Für pflegende Angehörige ist das Angebot der Kurzzeitpflege eine große Entlastung. Foto: HNFOTO/AdobeStock

Der Bedarf an Kurzzeitpflege in München steigt. Das Haus der Münchenstift an der Rümannstraße bietet daher seit Frühjahr 2018 einen Kurzzeitpflege-Bereich mit sechs Einzelzimmerplätzen. Für pflegende Angehörigeist das eine große Entlastung. Doch der Aufwand in Verwaltung und Pflegeorganisation ist hoch, lautet die Bilanz nach einem Jahr.

Das Besondere: "Die Planbarkeit für Angehörige ist sehr groß, da sie schon Monate im Voraus ihren Urlaub oder andere Termine planen können. Zudem kann kurzfristig und für kurze Zeiträume, z.B. über das Wochenende, gebucht werden", so Bürgermeisterin Christine Strobl. Das Personal ist eigens auf kurze Aufenthalte von Pflegebedürftigen eingestellt und kennt deren spezielle Bedürfnisse.

Die Anfragen für planbare Kurzzeitpflegeplätze sind zahlreich, die Belegung sehr gut. Auch Kunden aus dem Ambulanten Dienst oder dem Bereich "Wohnen mit Service" nehmen das Angebot dankbar an. "Allerdings bringen die kurzen Belegungszeiten einen wesentlich höheren Aufwand und Belastungen für die Mitarbeitenden", stellt Münchenstift-Geschäftsführer Siegfried Benker fest.

Mit einer Auslastung dieses Bereichs von 94,67 Prozent war die Einführung vom Start weg äußerst erfolgreich. Sie trägt der zunehmenden Nachfrage nach einer planbaren Kurzzeitpflege Rechnung, die insbesondere von pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen wird. Zudem sei die Versorgungskette der Münchenstift dichter: Pflegebedürftige könnten noch spezifischer nach ihrem Bedarf versorgt werden.

Umso dringender ist der Handlungsbedarf: "Um das Angebot der planbaren Kurzzeitpflege wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten und auszubauen, ist eine bessere Refinanzierung durch die Kassen nötig", so Bürgermeisterin Christine Strobl. Am Freitag, 3. Mai, stellen Siegfried Benker und Christine Strobl die Bilanz zur Kurzzeitpflege in der Münchenstift offiziell vor.

 Bayern plant, den Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen zu finanzieren.

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