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Leitungskräfte in der Pflege zu Auswirkungen der Corona-Pandemie befragt

Mehrheit sieht deutliche Mehrbelastung der Mitarbeiter

11.06.2020
Durch die Corona-Pandemie ergeben sich neue Herausforderungen in der stationären Pflege für das Jahr 2020. Foto: Adobe Stock/ karrastock

Durch die Corona-Pandemie ergeben sich neue Herausforderungen in der stationären Pflege für das Jahr 2020. Foto: Adobe Stock/ karrastock

Die Corona-Pandemie hat zu einer deutlichen Mehrbelastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der stationären Pflege geführt. Das ist eines der Zwischenergebnisse einer Umfrage unter Geschäftsführenden und Vorständen unter anderem durch die BFS Service GmbH.

Für den Geschäftsbereich der stationären Pflege haben demnach fast 89 Prozent der befragten Leitungskräfte angegeben, dass diese Mehrbelastung durch außergewöhnlich hohes Engagement der Belegschaft aufgefangen wird. 36 Prozent haben angemerkt, dass durch diese Mehrbelastung die Krankenstände in der Belegschaft gestiegen sind. In circa 32 Prozent haben die Schutzmaßnahmen zu Spannungen zwischen den Bewohnern und der Belegschaft geführt. 11 Prozent geben Spannungen zwischen der Belegschaft und den Führungskräften an. Nur 6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermerken keine Mehrbelastung in ihrer Einrichtung. 
Laut der Zwischenergebnisse werden die Defizite aufgrund der Corona-Pandemie durch die Schutzpakete des Bundes und der Länder nur unzureichend kompensiert. Nur 15 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben an, dass Defizite aufgrund der Corona-Pandemie durch die Schutzpakete des Bundes und der Länder auskömmlich kompensiert werden. 45 Prozent haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie nicht kompensierte Einnahmenausfälle und 65 Prozent erwarten eine Refinanzierungslücke für den weiteren Verlauf der Pandemie.
Durch die Corona-Pandemie ergeben sich neue Herausforderungen in der stationären Pflege für das Jahr 2020. So berichten 64 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von bedeutenden Mehr-Investitionen z.B. für bauliche Maßnahmen, Ausstattung, Personal oder die Umsetzung von Digitalisierungsangeboten. Ungefähr 30 Prozent der Befragten berichten von bedeutenden Personalengpässen von über 15 Prozent. Circa 10 Prozent geben Mietausfälle bzw. fehlende Pachtzahlungsfähigkeit an. Nur wenige stationäre Pflegeeinrichtungen (1 Prozent) vermerken eine akute Insolvenzgefahr.

Bereits 900 Akteure aus der stationären und ambulanten Pflege haben an der Umfrage, die die Bank für Sozialwirtschaft (BFS) gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege, dem Deutschen Verein und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) durchführt, teilgenommen.

Eine Teilnahme an der  Umfrage der BFS Service GmbH ist noch bis zum 15. Juni möglich.

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