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Helfer helfen Helfern mit neuer Internet-Plattform

06.04.2020
Sind von der Resonanz ihrer kostenfreien "proud2help.de"-Plattform überrascht: Thomas Wötzel (l.) und Max Mayerhofer.

Foto: privat

Sind von der Resonanz ihrer kostenfreien "proud2help.de"-Plattform überrascht: Thomas Wötzel (l.) und Max Mayerhofer.

Foto: privat

Der Grünheider Thomas Wötzel und der Woltersdorfer Max Mayerhofer haben die kostenfreie Internet-Plattform "proud2help.de" ins Leben gerufen. Das Ziel: Menschen gezielt miteinander verbinden.

Binnen weniger Tage zählt die Seite bereits mehr als 5000 Teilnehmer. Die große Resonanz überrascht dabei selbst die Initiatoren. Viele, die jetzt zuhause sind, würden sich fragen, wie sie ihre Zeit sinnvoll gestalten könnten, sagt Max Mayerhofer, "in diese Lücke wollten wir springen." Bei vielen neu entstandenen Angeboten im Internet gehe es im Moment vor allem um das Anbieten und Suchen von Hilfe – etwa für Einkäufe. Bei  "proud2help.de" sei das aber nur ein Teil der Idee. "Wir wollen Kommunikation zwischen Menschen vermitteln und auch, dass sie wertschöpfend etwas tun", so der Woltersdorfer. Die Idee könne als "Helfer helfen Helfer" umschrieben werden, ergänzt Thomas Wötzel, auch stellvertretender Ortsvorsteher von Grünheide.
Wenn sich ein neuer Nutzer auf der Seite registriert hat, kann er angeben in welchen Bereichen er Hilfe bietet und in welchen er auch selbst sucht. Auf einer interaktiven Karte sind dann andere Nutzer zu sehen. In vielen Fällen bieten ("Kochen", "Unterhalten") und suchen ("Einkaufen", "Unterhalten") die Nutzer  gleichzeitig etwas. Über ein Chat-Funktion können dann andere Teilnehmer der Seite angeschrieben werden. Mittlerweile ist ein reger Austausch entstanden. Jeder bestimmt dabei selbst, wie viel er seinem Gegenüber mitteilt.

Wichtig für die Initiatoren ist, dass niemand ein Bittsteller sei. Oft ist es ein Geben und Nehmen – von der Nachhilfe übers Gassigehen bis zum einfachen  Reden. "Da gibt es unterschiedliche Kompetenzen", sagt Thomas Wötzel. Die Idee kommt offenbar an: Vom Studenten bis zum Senior – verschiedene Altersgruppen nutzen die Seite.

Auch ansonsten erfährt die Plattform eine breite Unterstützung. So wird das Sozialministerium in Baden-Württemberg proud2help.de in einen Corona-Newsletter an alle Haushalte und Verbände aufnehmen.
"Wir haben schon ein Dankeschön von einem Pflegeheim aus Süddeutschland erhalten", sagt Max Mayerhofer, "freiwillige Helfer haben  nach dem Kontakt über unsere Seite Mundschutze für sie genäht." Die Plattform agiert bundesweit und ausdrücklich nicht-kommerziell.

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Weiterführende Links:

Weitere Informationen unter www.proud2help.de

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