Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Management Altersgerechte Strukturen in der professio...

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz fordert

Altersgerechte Strukturen in der professionellen Pflege schaffen

22.04.2019
Ältere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung, aber auch veränderte Bedürfnisse an den Arbeitsplatz mit. Foto: Adobe Stock/ Jeanette Dietl

Ältere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung, aber auch veränderte Bedürfnisse an den Arbeitsplatz mit. Foto: Adobe Stock/ Jeanette Dietl

Die Auswertung der Mitgliederdatenbank der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat ergeben, dass ca. 54 Prozent der registrierten Pflegefachpersonen zwischen 41 und 61 Jahren alt sind. Umso wichtiger sei es, schnellstmöglich altersgerechte Strukturen in der professionellen Pflege zu schaffen.

"Da immer weniger junge Kollegen und Kolleginnen nachrücken, verändert sich die Alterststruktur auf den Stationen und in den Einrichtungen stetig. Alarmierend ist hierbei, dass ältere Pflegefachkräfte oft nicht unter den richtigen Bedingungen arbeiten können. Dies führt zu einer erhöhten Fluktuation, die mittlerweile eines der größten Probleme für die berufliche Pflege darstellt", sagt Professorin Brigitte Anderl-Doliwa, Vorstandsmitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Daher sei es mehr als an der Zeit sich Gedanken um die "älteren" Beschäftigten zu machen. Hohe Fehlzeiten aufgrund der täglichen Belastung, unflexible Arbeitszeiten sowie Schichtdienst seien Faktoren, mit denen Pflegefachpersonen ab 50 Jahren verstärkt zu kämpfen hätten. Es müssten endlich Strategien gefunden werden, um älteren Mitarbeitern eine langfristige Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Die Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat hierzu ein Positionspapier entwickelt, in dem Maßnahmen zum Schutz älterer Arbeitnehmer aufgelistet sind.

"Aufgrund der schwierigen Situation älterer Arbeitnehmer setzen wir uns für die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und für eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung ein. Weiterhin sind pflegeunterstützende Ausstattungen am Arbeitsplatz als auch ausreichende Regenerationszeiten erforderlich. Zudem muss in Einrichtungen eine Arbeitskultur geschaffen werden, die das berufliche Pflegen im hohen Alter begünstigt und älteren Pflegefachpersonen die nötige Wertschätzung schenkt. Dies gelingt nur, wenn älteren Arbeitnehmern anspruchsvolle Aufgaben übertragen werden und sie die Möglichkeit bekommen, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Wer vom beruflichen Erfahrungswissen der Angestellten profitieren will, muss dementsprechend auch in die Gesundheit und Motivation der Pflegefachpersonen investieren. Gerade in der Pflege sind lebensphasengerechte Arbeitsplätze essentiell. Ohne diese laufen wir Gefahr, beruflich Pflegende mit hoher Expertise und langjähriger Erfahrung dauerhaft zu verlieren", so Anderl-Doliwa weiter.

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

August 2019

Es kann losgehen:
Die Ergebnisse der
KAP sind da

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts