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Flüchtlinge für Pflegeberufe gewinnen

Laumann informiert sich über Care for Integration

12.03.2018
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besucht "Care for integration". Foto: bpa

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besucht "Care for integration". Foto: bpa

In Nordrhein-Westfalen möchte die Landesregierung weitere Flüchtlinge für Pflegeberufe gewinnen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte beim Besuch des Projekts "Care for Integration" in Düsseldorf, jede Fachkraft zähle.

"Nicht nur die Auszubildenden profitieren, sondern auch die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Denn wir werden auf absehbare Zeit jedes Jahr zwei bis drei Prozent mehr Menschen brauchen, die sich um die steigende Zahl von Pflegebedürftigen kümmern. Hierzu können auch geflüchtete Menschen einen wichtigen Teil beitragen", betonte der Minister .

In dem zweieinhalb Jahre dauernden Projekt erwerben die Teilnehmer die benötigten Sprachkenntnisse und bei Bedarf einen Hauptschulabschluss. Der Einstieg erfolgt über ein umfassendes Screening, und parallel wird den Teilnehmern die Möglichkeit von Einsätzen in der Praxis gegeben. "Die Teilnehmer absolvieren eine Helferausbildung mit vertieftem Sprachunterricht in der Altenpflege und sind in den Arbeitsalltag mit ihren Kollegen integriert", erklärt Projektleiterin Sina Wagner.

Das Qualifizierungsprojekt "Care for Integration" wurde von der apm gemeinsam mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) entwickelt und wird derzeit durch die NRW-Landesregierung, die Bundesagentur für Arbeit und den Europäischen Sozialfonds unterstützt.

"Die Erwartungen, die wir in Care for Integration gesetzt haben, haben sich mehr als erfüllt", sagte Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Ausbildung zu Altenpflegehelfern durch Bildungsgutscheine. Nach dem Erfolg des ersten Ausbildungsganges wird die Qualifizierungsmaßnahme künftig dauerhaft durch die apm angeboten.

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