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Nordrhein-Westfalen

Landtag stimmt für Gründung einer Pflegekammer

25.06.2020
Perspektivisch soll die Kammer auch die Zuständigkeit für Examen in der Pflegeausbildung bekommen, sagt NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Foto: Jördis Zähring

Perspektivisch soll die Kammer auch die Zuständigkeit für Examen in der Pflegeausbildung bekommen, sagt NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Foto: Jördis Zähring

Die fast 200 000 Pflegekräfte in Nordrhein-Westfalen sollen eine stärkere Stimme im Gesundheitswesen bekommen. Der Landtag stimmte am 24. Juni mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen für die Gründung einer Pflegekammer.

Sie soll die Qualität der Pflege sichern, Standards für eine gute Berufsausübung festlegen und überwachen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote entwickeln. Perspektivisch solle die Kammer auch die Zuständigkeit für Examen in der Pflegeausbildung bekommen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Nach Ansicht der SPD ist die neue Pflegekammer ein "Bürokratiemonster", das keine Arbeitsbedingungen und Löhne verbessere.

Das Land unterstützt den Aufbau der Kammer mit fünf Millionen Euro. Langfristig finanziert sich die Kammer aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder. Pflegekammern gibt es auch in einigen anderen Bundesländern. In Niedersachsen ist sie allerdings auch unter den Pflegekräften selbst sehr umstritten . Nadya Klarmann, die Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen, begrüßt in einer Stellungnahme das Gesetz zur Errichtung einer Pflegekammer in NRW: "Das ist sowohl ein starkes Signal an alle Pflegenden in Nordrhein-Westfalen, als auch allgemein an alle, die für eine starke Selbstverwaltung der Pflegefachberufe einstehen. Es ist eine große Chance, den Pflegeberuf weiterzuentwickeln und attraktiver zu gestalten. Dabei wünschen wir den Kolleginnen und Kolleginnen aus Nordrhein-Westfalen viel Erfolg, Ausdauer und Mut!"

"Mit der Pflegeberufekammer bekommen wir das notwendige Instrument, um unseren Heilberuf selbstbestimmt zu gestalten und zu entwickeln. Das ist ein wichtiges Signal an die Pflegefachpersonen in NRW und darüber hinaus: Die Emanzipation des Pflegeberufs und die politische Partizipation der bedeutendsten Berufsgruppe im Gesundheitswesen schreitet voran und ist nicht aufzuhalten", sagt Martin Dichter, Vorsitzender der Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest.

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