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Caritas Köln und Diakonie Michaelshoven schlagen Alarm

Kölner Erklärung zur Pflegesituation

15.01.2019
Ausreichend Pflegepersonal fehlt in Deutschland - und so auch in Köln. Foto: Krüper

Ausreichend Pflegepersonal fehlt in Deutschland - und so auch in Köln. Foto: Krüper

Die Pflegesituation in Deutschland ist dramatisch. Am Geld liege es nicht, sagt die Caritas Köln und hat gemeinsam mit der Diakonie Michaelshoven einen Forderungskatalog verfasst - die " Kölner Erklärung" .

Die elf Punkte umfassende Erklärung, die am 1. Januar veröffentlicht wurde, ist ein dringender Appell an alle Träger der Pflege sowie an die politischen Verantwortlichen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, die formulierten Forderungen gemeinsam umzusetzen: "Wir wollen frühzeitig darauf hinweisen, dass sich die Lage in Zukunft noch deutlich zuspitzen wird", sagte Uwe Ufer vom Vorstand der Diakonie Michaelshoven.

Der Fachkräftemangel in der Pflege sei nicht auf schlechte Bezahlung zurückzuführen, betonte Detlef Silvers, der im Caritasverband für stationäre Betreuung zuständig ist. Das Problem seien die Nacht- und Wochenenddienste und die Überlastung, die den Beruf für viele unattraktiv machten. Daher müssten dringend "mehr Hände in die Pflege": "Nicht für alle Tätigkeiten in einer Einrichtung braucht man Fachpersonal", sagte Silvers: Jemanden etwa beim Aufstehen und Frühstücken zu unterstützen, könne auch von Hilfskräften geleistet werden, die dadurch die Fachkräfte entlasteten.

Bis zum Jahr 2025 sei für Köln ein zusätzlicher Bedarf von 1 100 Pflegeplätzen prognostiziert, sagte Silvers. Um das umzusetzen, müssten sich bereits heute 14 Bauvorhaben in Planung befinden: "Aktuell ist aber keine einzige neue Einrichtung im Bau." Die Bürokratie der Stadt Köln erschwere es Trägern sehr, Bauvorhaben umzusetzen: Auf eine Baugenehmigung warte man in Köln 1,5 Jahre, in anderen Städten wie Leverkusen oder Wesseling nur drei bis vier Monate.

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