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VKAD und DEVAP

Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

12.02.2019
VKAD und DEVAP verdeutlichen mit Hilfe der fact sheets ihr Anliegen. Abbildung: VKAD/DEVAP

VKAD und DEVAP verdeutlichen mit Hilfe der fact sheets ihr Anliegen. Abbildung: VKAD/DEVAP

Schon seit langen setzen sich der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) für eine Reform der Pflegeversicherung ein und plädieren dabei für den sogenannten "Sockel-Spitze-Tausch". Nun haben die Verbände eine gemeinsame Kampagne gestartet.

Damit möchten die beiden Verbände auch weiterhin konfessionsübergreifend "an einem Strang" ziehen, damit die Diskussion um eine nachhaltige Neuordnung der Pflegeversicherung weiter Fahrt aufnimmt. Die Verbände haben nun gemeinsame "fact sheets" zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vorgestellt. Darin fassen die Verbände ihre zentralen Forderungen noch einmal zusammen,

"Die Pflegeversicherung ist so umzugestalten, dass die Betroffenen künftig nur einen fixen Sockelbetrag für ihre pflegebedingten Kosten zahlen. Die Höhe dieses Sockelbetrages ist politisch festzulegen und muss das Risiko der Sozialhilfebedürftigkeit deutlich mindern. Die darüber liegende, aufgrund von Personalkostensteigerungen wachsende Kostenspitze muss von der Pflegeversicherung getragen wer-den, womöglich mit einem Steuerzuschuss. Auch das ist eine politische Entscheidung - und eine drängende", betont Dr. Hanno Heil, Vorsitzender des VKAD.

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