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Baden-Württemberg

Innovations- und Kompetenzzentrum Hauswirtschaft nimmt Arbeit auf

19.10.2020
Ursula Schukraft ist Projektleiterin des Inovations- und Kompetenzzentrums Hauswirtschaft im Diakonischen Werk Württemberg. Foto: Ina Füllkrug

Ursula Schukraft ist Projektleiterin des Inovations- und Kompetenzzentrums Hauswirtschaft im Diakonischen Werk Württemberg. Foto: Ina Füllkrug

Das Innovations- und Kompetenzzentrum Hauswirtschaft im Diakonischen Werk Württemberg hat seit September seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt wird im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg gefördert. Es entwickelt und richtet neu aus die Aktivitäten zur Förderung der Hauswirtschaft, die im Diakonischen Werk Württemberg in den vergangenen Jahren erfolgreich vorangetrieben worden sind.

Die Projekte "oikos – Ausbildungsoffensive Hauwirtschaft" sowie "oikos plus" werden abgeschlossen, die Vermittlung von Auszubildenden wird als Teilprojekt weiter unter dem Namen oikos geführt.

Das Innovations- und Kompetenzzentrum greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen auf. Die Hauswirtschaft wird zunehmend eine Schlüsseldisziplin bei der gesundheitsfördernden, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Versorgung von Menschen mit Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf: Der demografische Wandel und die Stärkung von selbstbestimmter Teilhabe und ambulanter Dienstleistung tragen dazu bei. Nach Bayern und Niedersachsen ist es dies dritte Kompetenzzentrum Hauswirtschaft in Deutschland.

Die Entwicklung von Angeboten mit einem hohen Anteil an hauswirtschaftlicher Betreuung, Assistenz und Empowerment schreitet kontinuierlich voran. Entsprechend wächst der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, bei dem bereits heute ein deutlicher Mangel besteht. Dies ist eine Herausforderung für die Aus- und Fortbildung und die damit verbundenen Fragen der Personalgewinnung und -entwicklung für das breite Feld hauswirtschaftlicher Tätigkeiten.

Zu den Zielen des Innovations- und Kompetenzzentrums zählen

  • Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften für den Gesundheitssektor durch die Weiterentwicklung innovativer Formen des Berufsmarketings für die Hauswirtschaft
  • Erarbeitung von Strategien zum Ausbau hauswirtschaftlicher Leistungen zur Stärkung von gesundheitsfördernden Alltagskompetenzen und gesundheitserhaltenden Lebensbedingungen (z. B. im Quartier oder im Bereich der Kindertagesstätten),
  • Prävention und Gesundheitsförderung sowie Entwicklung von Qualitätsstandards für alltagsunterstützende Dienstleistungen und zur Sicherung der Qualität in der Leistungserbringung
  • Impulsgebung für die sektorenübergreifende Vernetzung der Akteure im Gesundheitssektor, um die Zusammenarbeit zu verbessern und Synergien in der gemeinsamen Leistungserbringung zu erzielen
  • Weichenstellung für die Etablierung eines nachhaltig arbeitsfähigen Kompetenzzentrums für die Hauswirtschaft in Baden-Württemberg

Das Projekt läuft bis Ende 2021 und wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Die Projektleitung hat Ursula Schukraft übernommen, die auch Vizepräsidentin des Deutschen Hauswirtschaftsrates ist. In einer Auftaktveranstaltung am 3. November stellt das vierköpfige Team Ziele, Strategien und Handlungsbereiche des Projektes in Stuttgart vor.

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