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Reform der Pflegeversicherung

Initiative Pro-Pflegereform startet Info-Kampagne

10.05.2019
Wie die Reform der Pflegeversicherung nach dem Sockel-Spitze-Tausch funktioniert, erklärt eine brandneue Simpleshow. Ganz rechts ist übrigens Prof. Rothgang zu sehen. Screenshoot: pro-pflegereform.de

Wie die Reform der Pflegeversicherung nach dem Sockel-Spitze-Tausch funktioniert, erklärt eine brandneue Simpleshow. Ganz rechts ist übrigens Prof. Rothgang zu sehen. Screenshoot: pro-pflegereform.de

Die Initiative Pro-Pflegereform nimmt den Internationalen Tag der Pflege zum Anlass, um auf die dringend notwendige Reform der Pflegeversicherung hinzuweisen. Wie die Reform funktioniert erklärt eine brandneue Simpleshow.Damit startet die Initiative eine Info-Kampagne zur aktiven Beteiligung von Angehörigen und Pflegebedürftigen.

Das kurze Erklär-Video, das die Initiative Pro-Pflegereform am 10. Mai veröffentlicht hat, zeigt an einem Beispiel auf, welche zwei Fehler das Pflegesystem hat und wie sie politisch korrigiert werden können. Passend zum Internationalen Tag der Pflege an diesem Sonntag, 12. Mai, startet die Initiative außerdem eine bundesweite Aktion: Angehörige, Pflegebedürftige und Pflegekräfte können sich mittels einer Postkarte, eines Briefs oder mit dem Erklär-Video über die sozialen Medien an die Politik wenden und den Sockel-Spitze-Tausch einfordern.

"Pflegende und Pflegebedürftige dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Immer mehr Angehörige fordern eine Begrenzung der explodierenden Eigenanteile, unterstützen den Sockel-Spitze-Tausch und fragen, wie sie die den Reformprozess voranbringen können", erklärt Bernhard Schneider. Der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung ist auch Sprecher von Pro-Pflegereform, einer bundesweiten Initiative, die 2017 ins Leben gerufen wurde. "Wir wollen deshalb Postkarten und Briefe zur Verfügung stellen, um die Angehörigen zu unterstützen", sagt Schneider weiter.

Der Sockel-Spitze-Tausch bedeutet, das aktuelle System der Pflegeversicherung auf den Kopf zu stellen. Durch die Reform übernimmt die Pflegekasse alle notwendigen, pflegebedingten Kosten – also die Spitze – und berechnet dem Versicherten den fixen und begrenzten Eigenanteil – also den Sockel.

Gleichzeitig sollen die Sektorengrenzen zwischen ambulant und stationär überwunden und stattdessen das System nach den zwei Prinzipien "Wohnen" und "Pflege" einfach und verständlich organisiert werden. Unabhängig davon, wo jemand wohnt (zu Hause, im Betreuten Wohnen oder Pflegeheim), übernimmt also die Pflegeversicherung Grundpflege und Betreuung, die Krankenkasse Behandlungspflege und Rehabilitation und der Versicherte zahlt die Hotelkosten.

Dass diese Reform sinnvoll und umsetzbar ist, hat ein Gutachten des Gesundheitsexperten Prof. Dr. Heiz Rothgang im Mai 2017 im Auftrag der Initiative Pro-Pflegereform gezeigt, teilt die Initiative mit. Seit Mai arbeitet er, gemeinsam mit Experten aus der Initiative, an einem zweiten Gutachten. Die Schwerpunkte sind nun die Umsetzung des Sockel-Spitze-Tauschs und die dafür notwendigen Reformschritte. Zwei Resonanzgruppen treffen sich dafür regelmäßig in Bremen und Berlin, sodass das Gutachten im Herbst 2019 vorliegt.

 Das Erklär-Video, die Postkarte und der Brief sind auf der Homepage der Initiative erhältlich.

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