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Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Pflege

Homosexuelle haben oft Angst vorm Pflegeheim

20.04.2017
Homosexuelle Pflegebedürftige fühlen sich in der stationären Pflege oft nicht gut aufgehoben oder leben "verdeckt" im Heim.   Foto: Werner Krüper

Homosexuelle Pflegebedürftige fühlen sich in der stationären Pflege oft nicht gut aufgehoben oder leben "verdeckt" im Heim.   Foto: Werner Krüper

Die Angst homosexueller Menschen vor dem Einzug ins Pflegeheim ist besonders hoch. Das zeigen Umfragen des Projektes "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Pflege im Alter" der Alice Salomon Hochschule (ASH) und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

"Die Generation, die im Moment in das pflegebedürftige Alter kommt, ist noch mit dem Paragrafen 175 groß geworden. Viele haben Angst, erneut Ausgrenzung zu erfahren, und davor, im Alter zunehmend von Dritten abhängig zu werden", wird Ralf Lottmann von der ASH vom "Tagesspiegel" zitiert. Nach dem Paragrafen 175 wurden sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts noch bis 1994 offiziell unter Strafe gestellt.

Lottmann ist zuständig für das Projekt der ASH in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, das untersucht, inwieweit sich sogenannte LSBTI (lesbisch, schwul, bi, trans oder intersexuelle Menschen) in der Pflege in Deutschland wiederfinden. Das Projekt wird vom Berliner Institut für Angewandte Forschung (IFAF) gefördert. Es läuft von Juli 2015 bis Juli 2017.

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