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Hamburg setzt auf verpflichtende Fortbildung: Berufsordnung für Pflegende

17.11.2009

Ein weiterer Meilenstein für die Professionalisierung der Pflege ist erreicht: Nach dem Saarland und Bremen ist nun auch in Hamburg als drittem Bundesland eine Berufsordnung für Pflegende in Kraft getreten. "Damit bekommt die Berufsgruppe eine Plattform für ihr Selbstverständnis und kann nach innen und außen deutlich machen: Dafür stehen wir", betonte Pflegeexpertin Ingrid Smerdka-Arhelger auf dem 7. Gesundheitspflege-Kongress der Fachzeitschrift Heilberufe in Hamburg. Eine Berufsordnung definiert Berufsaufgaben und -pflichten. Dabei reicht das Spektrum von der Pflegeplanung über die Organisation, Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Pflege. Zu den Pflichten gehören beispielsweise die Schweige- oder Beratungspflicht.
Im Gegensatz zu den Berufsordnungen im Saarland und in Bremen verpflichtet die Hamburger Berufsordnung zur eigenständigen Fortbildung: 20 Fortbildungspunkte sind jährlich von jeder Pflegekraft zu erbringen, wobei sich der Punktekatalog an der Freiwilligen Registrierung orientiert (www.regbp.de). "Es ist ein großer Gewinn, dass wir das durchgekriegt haben", sagte Christiane Kallenbach, Pflegedirektorin des Diakonie-Klinikums Hamburg und Vorsitzende des Hamburger Pflegerates.

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