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Pflegenotstand

Gesucht: Fachkräfte für die Altenpflege

02.10.2017
Die Nachfrage an Pflegekräften für Heime und Kliniken steigt. Foto: Krüper

Die Nachfrage an Pflegekräften für Heime und Kliniken steigt. Foto: Krüper

Der Fachkräftemangel in der Pflege wird immer größer und gleichzeitig wächst der Bedarf an Pflegekräften. "Die Not ist groß und der Wettbewerb um Mitarbeiter ist hart", fasste die Geschäftsführerin der Volkssolidarität in MV, Kerstin Liebich, die Situation zusammen.

Die Volkssolidarität ist in 37 stationären und ambulanten Einrichtungen sowie in 14 Wohngemeinschaften und 74 Wohnanlagen für rund 6300 Betreute verantwortlich. Dafür stehen rund 700 Mitarbeiter zur Verfügung.

Nach Angaben der Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur sind aktuell 527 Stellen landesweit in der Pflege offen. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wächst und lag Ende 2016 bei knapp 14 000, 16,3 Prozent mehr als 2013. "Der Bedarf an Fachkräften im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft wird weiter steigen", sagt Agenturchefin Margit Haupt-Koopmann.

Auch in Berlin spitzt sich die Lage zu. Die Berliner Senatsverwaltung hat Zahlen vorgelegt, nach denen im kommenden Jahr mehr als 4000 Pflegestellen neu besetzt werden müssen. Der prognostizierte Bedarf für 2018 liegt demnach bei rund 47 700 Pflege- und Pflegehilfskräften in der Hauptstadt. Zuletzt gab es jedoch lediglich 43 500 Arbeitnehmer in diesen Bereichen. Der Deutsche Pflegeverband schätzt, dass in Berlin im Jahr 2030 sogar 20 000 zusätzliche Pflegestellen benötigt werden.

In Sachsen-Anhalt setzt man unter anderem auf Roboter udna ndere Hilfen. Die Nachfrage nach Pflegekräften ist im Land stark gewachsen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Schülerzahlen für Pflegeberufe an den staatlichen sowie freien berufsbildenden Schulen sind nach Angaben des Sozialministeriums in den vergangenen Jahren jedoch stark eingebrochen. Fachleute tüfteln daher an neuen Ideen, um das Personal zu entlasten. Am Uniklinikum Halle etwa laufen dazu mehrere Forschungsprojekte. Unter anderem geht es dabei auch um den Einsatz eines Roboters, der mit Patienten sprechen kann.

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